01.04. Die Nervosität vor der Abreise lässt auch nach so vielen Jahren nicht nach. Schon früh am Morgen bin ich in Gedanken meine sieben Sachen durchgegangen, habe zum gefühlten hundertsten Mal alle Schubladen kontrolliert und war viel zu früh auf die Abreise vorbereitet. Es reichte lange noch für einen Kaffee im Restaurant am Pool. Da ich bereits am Vortag alles Finanzielle mit dem Resort geklärt hatte, musste ich nur noch meinen Schlüssel abgeben und der Bootsjunge trug mir zum Abschluss noch meine schwere Tauchtasche zum Tuktuk. Mit einer Reserve von fast 2 Stunden kam ich am Fährterminal an, gönnte mir noch einmal einen Kaffee, bevor ich meine 16 Cent Hafengebühr bezahlte und mich auf den Weg zur Fähre machte.
Nach eineinhalb Stunden stieg ich direkt in den im Voraus gebuchten Bus, der mich nach weiteren drei Stunden mitten in Manila auf die Strasse entliess. Da ich schon schlechte Erfahrungen gemacht habe, leistete ich mir ein Taxi zu meinem Hotel.
Am Abend machte ich noch einen kleinen Rundgang durch das Bankenviertel, das im Vergleich zu anderen Teilen Manilas recht sauber ist, gönnte mir noch einen Teller „Lumpia Shanghai“ (Frühlingsrollen) und begab mich recht früh zurück ins Hotel.
02.04. Den letzten Tag in Manila verbrachte ich, nachdem ich mich im Hotel ausgecheckt und mein Gepäck eingelagert hatte, schwitzend, durch die Strassen schlendernd und sitzend im kühlen Einkaufszentrum der „SM Mall“. Auch so kam der Abend recht früh und es war Zeit, meine letzten Kilometer in Manila mit dem Taxi in Richtung Flughafen zurückzulegen. Ab jetzt hiess es nur noch Warten und Sitzen, bis ich wieder Schweizer Boden unter den Füssen hatte.
03.04 Wieder wohlbehalten in der Schweiz angekommen, sitze ich nun im Zug Richtung Bern. Mit einem riesigen Sack voller neuer Eindrücke und Erlebnisse dieser langen Reise.
Dankbar, dass ich diese sechs Wochen ohne Unfall oder gesundheitliche Probleme erleben durfte, trete ich nun den Rest der Heimreise an. Die Erinnerungen werden noch lange nachhallen und ein Teil der Eindrücke und Bilder werden mich sicher bis an mein Lebensende begleiten.
Die Zukunft wird zeigen, wo im nächsten Jahr die Nadel auf der Weltkarte stecken bleibt.