Der Abstieg im Freiwasser auf ca. acht Meter endete im Sand und ich konnte mir nicht vorstellen, dass dies ein schöner Tauchgang werden würde. Doch bereits nach zwei Minuten, in denen wir gegen eine leichte Strömung schwammen, befanden wir uns in einem wunderschönen Korallengarten, der absolut nichts vermissen liess. Von Schildkröten über Schaukelfische bis hin zu gebänderten Seenadeln war einfach alles zu sehen. Auch der zweite Tauchgang liess keine Wünsche offen. Endlich einmal bei Sonnenschein konnte man die Lichter und Farben, insbesondere während des „Austauschens“ auf einer Tiefe von ca. 8 Metern, in vollen Zügen genießen.
Da heute nur zwei Tauchgänge auf dem Programm standen, blieb mir fast der ganze Nachmittag, um mich einer ausgiebigen Siesta zu widmen und in meinem Buch einige Kapitel weiterzukommen.
Die Dusche verschob ich auf den frühen Abend, trotz des Risikos, einen salzigen Schlafplatz zu haben.
Den Abend verbrachten wir, Stefan und ich sowie ein weiterer Schweizer, der im Alter von 55 Jahren nach Negros gezogen ist und nun hier seinen Lebensabend verbringt, in einem ruhigen Restaurant am NordPoint von Dumaguete, wo mir ein formidables Rindsfilet von einem französischen Koch serviert wurde. Es war ein Gedicht! Zum Abschluss ging ich noch in die „Why Not“-Bar und trank ein Bier, bevor ich mich auf den Heimweg machte, um mich schlafend auf den nächsten Tauchtag vorzubereiten.













































