Früh genug, um noch das Licht einzuschalten, das dann auch gleich wieder infolge eines Stromausfalls weg war. Somit machte ich „Tagwach“ mit den Vorhängen und wartete darauf, dass der Strom wie hier üblich nach ein paar Sekunden wieder kam. Dem war nicht so. Meine Recherche ergab, dass das ganze Quartier stromlos ist und das dies angeblich bis Mittag so bleiben wird.
An ein Kaffee war somit auch nicht zu denken. So lud ich meinen Koffeinspeicher mit einer Cola Zero auf und machte mich daran, auf der Karte einen weiteren Ausflug ins Landesinnere zu finden.
Die Basak Falls, einen Wasserfall, den ich weder schon einmal besucht noch gesehen habe, wurde auserkoren und ich machte mich fertig für einen weiteren Tag auf dem Motorrad.
Bei meiner ersten Station, dem Tanken, stellte ich dann unmissverständlich fest, dass die Auswirkungen des Irankrieges nun auch auf den Philippinen angekommen waren. Habe ich noch vor einem Monat für einen Liter Benzin 59 Cent bezahlt, waren es nun schon 91 Cent.
Die Weiterfahrt nach Badian, die ich im Fluss der vielen Motorräder und mit einer Geschwindigkeit, die 30 kmh nie überschritt, gestaltete sich schon fast als Routine, lediglich das Hupen für alles und nichts hat sich bei mir gegenüber den Einheimischen noch nicht eingebürgert.
In Badian bog ich dann ab Richtung der Berge und hatte doch eine recht lange Strecke noch eine gut ausgebaute Strasse, die ich und vor allem mein Hintern dankend annahm.
Da das Handy mit der Karte im Sack war, verpasste ich die Abzweigung glatt um mehrere Kilometer, musste somit umkehren um wieder auf meine gewünschte Strecke zu kommen. Der zweite Anlauf klappte dann doch noch und ich durfte schon nach wenigen hundert Metern Schotterpiste mein Motorrad hinstellen und mich zu Fuß Richtung des Wasserfalls auf den Weg machen.
Bei brütender Mittagshitze kämpfte ich mich durch das steile Gelände bis ich nach ca. einer Viertelstunde auf die ersten Wasserfälle stiess. Diese konnten mich jedoch noch nicht so recht zum Erstaunen bringen und ich fragte zwei spielende Jungs nach den Wasserfällen. Diese zeigten mir, dass es da noch weitere geben soll und begleiteten mich auf einem dünnen Trampelpfad durchs Dickicht.
Die Wassergeräusche wurden immer leiser, ich immer erschöpfter und der Trampelpfad immer enger, sodass ich mich entschied, es bei den ersten Wasserfällen zu belassen, umkehrte und mir den ganzen Weg zurück zu Motorrad schleppte.
Verschwitzt und ausser Atem brauchte ich eine gehörige Pause, bevor ich mir den Helm überstülpte und mich auf den Weg zurück ins Tal machte.
Ein weiterer Test bestätigte mir, dass ein Tauchen morgen nicht mehr unmöglich ist und so meldete ich mich bei der Basis und liess mich für einen Hausriff Tauchgang in der Früh eintragen.
Um nicht gleich wieder eine Erkältung einzufangen, setzte ich meine Siesta ohne Klimaanlage fort, bevor es zum Blog schreiben auf die Terrasse ging.





















































