Dienstag, 3. März 2026

02.03.2026 Sampanguita Reef

In dieser frühen Morgenstunde, vor 7 Uhr, wo ich mit meinem Motorrad Richtung Tauchbasis gefahren bin, hielt sich der Verkehr noch sehr in Grenzen. Ein Paar verschlafene Koreaner mit ihren farbigen Schwimmwesten und den langen FreeDive Flossen, Gemüselieferanten und ein paar grimmig dreinblickende Einheimische, die den Weg zu ihrer Arbeit aufnahmen. Ebenfalls das Parkieren meines Gefährtes direkt an der Tauchbasis war zu meinem Erstaunen sehr einfach.
Bevor ich mich jedoch um mein Material kümmerte, genehmigte ich mir zuerst einen von der Basis zur Verfügung gestellten Pulverkaffee, den man selber aus den verklebten Dosen zusammen mixt und am Wasserspender, der zu meinem Erstaunen auch warmes Wasser liefert, fertigstellt.
Die Basis bevölkerte sich dann rasch mit weiteren Tauchern und dem einheimischen Personal.
Ich zog meinen Neopren an, packte alle meine Sachen zusammen und durfte mit Hilfe eines Trägers, der mir die Luftflasche mit Vesti abnahm, bereits um viertel nach sieben aufs Boot steigen.
Bevor wir abfuhren, verstärkte sich die Gruppe noch um vier weitere Taucher und zwei Diveguides.

Der erste Tauchgang absolvierten wir am Sampanguita Reef, das auf 5 Metern ein flaches Rifdach und dann eine steil ins Unendliche abfallende Riffwand auswies. Da es bei tiefster Ebbe absolut keine Strömung hatte, konnte ich mit meinem Guide die Wand in allen Tiefen geniessen.
Nach einer Oberflächenpause mit Pulverkaffee ging es dann im zweiten Tauchgang, nun mit weiteren „ausgeschlafenen“ Tauchern, um 10 Uhr 30 Richtung der Insel Pescador, die wiederum von den Behörden als Naturschutzgebiet auserkoren wurde.(Wahrscheinlich nur, dass sie pro Boot ihre 500 Pesos kassieren können.)
Ein wunderschöner Tauchgang ging schnell zu Ende und wir traten eine holprige Überfahrt zurück zur Basis an.
Ich hatte in der Zwischenzeit ein eigenes „Garderobe-Abteil“ erhalten, wo ich mein Gerödel zum Trocknen aufhängen kann und ich mir so den jeweiligen Transport vom Hotel zur Basis ersparen kann.












Alles eingerichtet ging es zurück ins Hotel, um meine alltägliche „Zeremonie mit Duschen, Siesta, Lesen und Blogschreiben“ beginnen zu können.
In der Zwischenzeit wurde es dunkel und mein Magen machte sich auch bemerkbar. So machte ich mich auf den Weg, ein für diesen Abend passendes Restaurant zu finden. In all den koreanischen Restaurants (diese haben hier in den letzten Jahren überhand genommen) fand ich ein Restaurant das Ramen anbot. Da kann man auch hier nie falsch liegen und es war auch vorzüglich.

Noch ein Bier in einer nahegelegenen Bar und schon war wieder Bett-Time angesagt.

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