Stand die Einordnung in der Tauchtasche einmal fest, gönnte ich mir ein Frühstück mit Reis und Eiern, bevor ich dann den ersten Versuch startete.
Alles ging glatt und ich konnte schon kurz nach dem Mittag mit meiner Siesta beginnen, die ich ein letztes Mal ausgiebig genoss.
Erst danach ging es unter die Dusche und ein letztes Mahl mit dem Motorrad Richtung Markt in Moalboal. Mein Ziel war es, für die Familie noch einen Sack Reis zu kaufen, den ich ihnen am Abend bei meiner Verabschiedung schenken wollte.
Den Reisstand habe ich schnell gefunden, hatte jedoch keinen Plan, welcher Reis jetzt der Richtige ist, und die Auswahl war riesengross. Ich liess mich beraten, respektive lenken, welcher Reis nun das Beste ist, und natürlich war das auch der teuerste. Da der Preisunterschied bei 25 Kg nicht größer als 4 CHF war, liess ich mich überreden und kaufte den gelben Granador Reis. Der Sack war definitiv grösser, als ich es mir vorgestellt hatte, und er wurde mir von einem Träger sogar bis zu meinem Motorrad gebracht.
Da die ganze Schüttlerei mir immer wieder meine Flipflops von den Füßen zerrte, musste ich zweimal anhalten, um diese nicht zu verlieren.
Einen weiteren Stopp machte ich bei einer Tankstelle, um mein Motorrad morgen mit vollem Tank wieder abgeben zu können.
Zwischen dem ersten Tanken, noch auf der Insel Negros, wo ich 59 PH cent bezahlt habe, und heute haben sich die Preise fast verdoppelt und ich bezahlte nun schon 99 PH cent. Auch hier sind die Auswirkungen des Krieges gut zu spüren. Vergleicht man den philippinischen Durchschnittsverdienst mit dem Benzinpreis, müssen sie hier für 5 Liter Benzin nun schon einen ganzen Tag arbeiten.
Den Rest des Nachmittag verbrachte ich mit Blog schreiben bei einem kühlen Bier auf der Terrasse.
Kurz nach dem Eindunkeln machte ich mich noch ein letztes Mal auf den Weg zur Familie, die ich mit meinem Sack Reis gehörig überraschen konnte.
Wir verabschiedeten uns mit einem Bier, das gemeinsam wie hier üblich aus dem gleichen Becher getrunken wurde und natürlich wurde wieder essen aufgetischt. Danach fuhr ich wieder zurück ins Hotel, wo ich mein Motorrad nach nun 30 Tagen im Innenhof parkte und mich auch von diesem Verabschiedete.

.jpeg)




Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen