Mein gestriges BBQ in einer der unzähligen Strassenküchen schmeckte vorzüglich. Für das darauffolgende Bier an der Flaniermeile habe ich mehr bezahlt als für das ganze Essen und wahrscheinlich war das sogar noch schlecht.
Bereits um drei Uhr in der Früh weckte mich mein Darm und es folgten im Halbstundentakt weitere Sitzungen.
An das Tauchen war gar nicht zu denken, denn das Fassungsvermögen meines Neoprenanzuges wäre sicherlich zu klein gewesen. So habe ich mich um sechs Uhr morgens per WhatsApp abgemeldet und verlegte meinen Standort nie weiter als 15 Meter von meiner Toilette entfernt.
Am Mittag, wahrscheinlich wäre ich für eine Darmspiegelung vorbereitet gewesen, beruhigte sich die Geschichte und ich konnte meinen ersten Kaffee zu mir nehmen. Da ich der ganzen Sache noch nicht traute, blieb ich noch eine ganze Weile auf der Hotelterrasse mit einem Buch.
Am späteren Nachmittag, mir tat bereits das Liegen weh, raffte ich mich auf, um einen längeren Spaziergang an das Meer zwischen Panagsama und White Beach zu machen.
Einmal dort angekommen stellte ich fest, dass es nicht mehr lange bis zum Sonnenuntergang gehen würde. So bezog ich auf einer Mauer aus Lavagestein meine Stellung und verharrte dort, bis die ganze Show vorüber war.
Das Feierabendbier fiel dann jedoch sehr kurz aus, und das auch noch in Form einer Cola Zero, und schon machte ich mich auf den Weg Richtung Bett, um den morgigen Tauchtag nicht auch noch zu verpassen.







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