Die tat es und so konnte ich freudig aufstehen, meine sieben Sachen packen und noch auf der Hotelterrasse einen Pulverkaffee geniessen, bevor ich zur Basis fuhr.
Dort wurde ich von einem neuen Guide erwartet, der mir meine Mittaucher, eine Französin und einen Koreaner vorstellte. Mir war eigentlich alles egal, ich wollte lediglich ins Wasser, um die Bestätigung zu erhalten, dass der Druckausgleich nun auch wieder auf Tiefen unter 20 Metern funktioniert.
Ich klärte den Guide auf und versicherte ihm, dass er nicht auf mich zu schauen hat und dass ich mein eigenes Ding machen werde.
Das Material einmal zusammengebaut, ging es auch schon ins Wasser. Der Einstieg über das Riffdach mit seinen glitschigen und spitzen Steinen, von Korallen kann man da nicht mehr sprechen, war wie immer eine Tortur und ich liess mich schon bei Hüfthohem Wasser fallen und brachte die Strecke bis zum abtauchen schwimmend hinter mich.
Gespannt tauchte ich ab und bei jeder Tiefenzunahme von einem Meter machte ich den Druckausgleich, der wieder richtig gut funktionierte. Mit gewonnenem Selbstvertrauen genoss ich den Tauchgang durch das Riff mit den vielen Tauchern und den Schnorchlern über uns bis zum Sardinenschwarm und wieder zurück. Nach einer Stunde tauchte ich sichtlich erleichtert wieder auf, schwamm ans Ufer und liess mich sogleich für den morgigen Tag für beide Tauchgänge eintragen.
Zurück im Hotel pflegte ich meine Ohren minutiös mit Salbe von aussen und Medikamenten von innen, legte mich noch für eine Weile hin, bis mich der Hunger in Richtung eines Restaurants trieb, um etwas zwischen die Zähne zu kriegen. Ich entschied mich für Toast belegt mit Ei und Salat, was mich ein Vermögen kostete. Ich bezahlte dafür inkl. Cola 600 Peso. Wenn man bedenkt, dass der Durchschnittslohn eines Philippiners gerade mal 500 Peso ist, erachte ich diesen Preis schon als Abzocke. Geschmeckt hat es aber.
Den Rest des Nachmittags liess ich es mir auf der Terrasse des Hotels gut gehen, buchte für den Abend noch eine Massage und kam so wieder einmal erst um 8 Uhr zum Nachtessen, was ich in einem einheimischen Strandrestaurant zu mir nahm und mir zur Feier des Tages einen schönen Fisch auf dem Grill gönnte.













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