Freitag, 20. März 2026

19.03.2026 Geduld

Geschlafen hatte ich in den letzten Tagen weiss Gott genug. Die Erkältung respektive die Ohren-Endzündung tat ihres dazu, dass ich trotzdem immer wieder einschlafen konnte.
Ich stand schon vor sechs Uhr auf und gönnte mir zuerst eine Dusche. Da ich die Klimaanlage in der Nacht nicht laufen gelassen hatte, war ich und das Bett klatschnass. Leider fielen alle Tests, den Druckausgleich wieder machen zu können, negativ aus, sodass ich das Tauchen einen weiteren Tag vergessen konnte.
Trotzdem fuhr ich um sieben Uhr zur Tauchbasis, um mich persönlich für den heutigen Tauchtag wieder auszutragen.







Retour im Hotel gönnte ich mir einen Kaffee und legte mich noch einmal aufs Bett, und erwachte erst nach 10 Uhr wieder.
Da meine Geduld mit der Ohren-Endzündung so langsam zu Ende ging, entschied ich mich, meine seit Jahren für Notfälle, in der Reiseapotheke mit geführten Antibiotika Kur zu starten.
Ebenfalls war ich es satt, meine immer noch laufende Nase dauernd mit WC-Papier zu putzen und ging deshalb in eine Apotheke vor Ort. Wie sich herausstellte, verkauften diese lediglich ein paar Drogerieartikel, die in den Regalen zusammen mit Süssigkeiten, Schnaps, Seife und Sekundenkleber zu finden waren. Meine Nastücher fand ich dann nach langer Suche unter den Babywindeln und auf Nachfrage konnten sie mir sogar einen Wicks-Nasenspray geben. Mit diesen Errungenschaften machte ich mich dann wieder auf den Heimweg, jedoch nicht ohne vorher den Strand zu besuchen, wo all die Hunderten täglich ins Wasser zum schnorcheln steigen. Ebenfalls gönnte ich mir noch ein spätes Morgenessen und setzte mich in eine gemütlichen Kaffeebar an die Strasse, genoss einen vorzüglichen Cappuccino und schaute der Völkerwanderung zu, die alle bewaffnet mit Flossen, Masken und Schwimmwesten Richtung Meer oder zurück unterwegs waren.





Zurück im Zimmer musste ich dann feststellen, dass meine frisch erstandenen Taschentücher ungefähr die Dicke und Festigkeit des WC-Papiers aufwiesen. Nimmt man nicht drei Stück auf einmal, liegt das Resultat auf der Hand.
Die Sonne war schon untergegangen, bevor ich mir noch eine Siesta gönnte, ein Bier zu bloggen und eine Dusche, bevor ich mich in das nächtliche Getümmel von Panagsama aufmachte, um etwas Essbares zwischen die Zähne zu kriegen.

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