Nur in Badehosen, oben ohne, da sowieso alles nass wurde, stieg ich auf mein Motorrad und fuhr die 500 Meter zur Tauchbasis, den größten Pfützen ausweichend, im Schritttempo. Nicht einmal der Kaffee konnte ich vor der Basis zu mir nehmen. Es machte den Anschein, dass die Tasse da nie leer wurde.
Patschnass wie ich war, hüpfte ich in meinen Taucheranzug, der mir für die nächsten Stunden Schutz vor Regen und Kälte bieten sollte. Das Gefühl hielt jedoch nicht lange hin. Bereits bei der ersten Bootsfahrt zum Platz „Tongo Marina“ durchzog mich eine nasse Kälte, die erst unter Wasser, da das Wasser immerhin 27 Grad aufwies, aufhörte.
Schon bald, nach einer Stunde, war die Warme Zeit wieder vorbei und wir fuhren bei sehr starkem Regen und Wellengang zurück zur Basis. Auch in dieser Oberflächenpause konnte ich mich kaum aufwärmen, bevor es wieder aufs Boot und in die Wellen Richtung Pescador ging. Die Insel konnte man lediglich kurz vor dem Erreichen sehen. Erst einmal wurde das Boot im „Wellenschatten“ an einer Boje befestigt, das Briefing durchgeführt und erst dann durften wir ins warme Wasser springen. Als einer der Ersten sprang ich mit meinem Guide, den ich heute für mich alleine hatte und der mit seinen orange Badehosen auch unter Wasser unverkennbar war, ins Wasser.
Wir genossen über eine Stunde die Ruhe und die Wärme, bevor wir uns wieder, in akrobatischer Manier, von den Wellen angeschoben auf das Boot hievten und schlotternd den Weg zur Basis antraten.
Da mit dem Nachmittag, bei diesen Wetterbedingungen, nichts mehr anzufangen war, bestellte ich mir an der Rezeption eine weitere Massage und liess mich eine Stunde lang durchkneten.
Die körperliche Anstrengung beim Tauchen und die Massage wirkten Wunder und ich konnte trotz einer langen, durchgeschlafenen Nacht wieder fast zwei Stunden pennen.
Am Abend wartete ich dann wie allen anderen auf eine kurze Regenpause, sprintete ins erste beste Restaurant und liess es mir mit einem Pancit Kanton, einem philippinischem Nudelgericht, gut gehen.













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