Freitag, 13. März 2026

12.03.2026 Withe Beach Nord

Durch die Erfahrung des eingesandeten Riffs am Vortag, bin ich mit der Hoffnung aufgestanden und zur Basis gefahren, dass wir nun den südlichen Teil der Landzunge Panagsama betauchen werden. Dem war nicht so. Die Basis folgt anscheinend einem starren Programm, das es in einer gewissen Zeit keine Wiederholungen von Tauchplätzen geben kann.

Auch heute fuhren wir wieder in nördlicher Richtung, liessen uns ins Wasser fallen und tauchten nach Programm am Riff vor dem Withe Beach, einem etwa zwei Kilometer langen Sandstrand. Das Riffdach fing auch hier bereits bei 5 Meter Tiefe an. Die Riffkante erreichten wir bereits in einer Minute und liessen uns dem steil abfallenden Riff ins Unendliche „fallen“. Beim Erreichen einer Tauchtiefe von ca. 25 Meter stoppten wir den Abstieg und schleuderten dann gemütlich durch das immer noch mit viel Sand „gepuderte“ Riff. Auch heute durfte ich mit meinem DiveGuide alleine als erster ins Wasser springen mit dem Resultat, dass wir von allen anderen Gruppen, die wahrscheinlich einen Schnellzug zum Frühstück hatten, bereits am Anfang des Tauchgangs überholt wurden, was meistens in einem Gewühl von schlecht tarierten Tauchern und einem Abwehrkampf von Flossenschlägen und Gerämpel endet.
Endlich alleine, die anderen Taucher sind weit vor uns nicht mehr in Sichtweite, konnte dann auch ich den Tauchgang geniessen.

In der Oberflächenpause kaufte ich bei einer Obstverkäuferin eine Grapefruit, geschält und mundgerecht vorbereitet und tankte so meine Batterien für den zweiten Tauchgang wieder auf.

Dieser absolvierte ich gemeinsam mit einem holländischen Paar, das bereits beim Abstieg auf Tauchteife bewies, dass beide sehr erfahrene Taucher sind. Und so war es auch. Ohne eine Störung oder Zusammenprall tauchten wir gemütlich durch das Riff. Jeder mit seiner GoPro bewaffnet, auf der Suche nach immer neuen oder auch wiederkehrenden schönen Sujets.









Zurück in der Basis liess ich mich für den morgigen Tag austragen. Meine Ohren werden es mir danken. Ich meldete mich direkt für den Samstag wieder an.

Im Hotelzimmer nach einer langen, warmen Dusche wurden die Ohren gehörig mit Salbe eingestrichen, bevor es Richtung Lunch respektive einem weiteren Teller Reis ging. So unverständlich es auch ist, aber über die Zeit hat sich das (CornSilog), ein Teller mit Reis, Spiegelei und eben warm gemachtem Cornbeef aus der Büchse mit Zwiebeln, als meinen Favoriten herausgestellt.
Den größten Teil des Nachmittages verbrachte ich dann schlafend auf der Hoteleigenen Terrasse in einer Hängematte, die nach ersten Tests mein „Fliegengewicht“ gut zu tragen vermochte.

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