Ich war nicht der Einzige, der diesen Umstand ausnutzen wollte. Das Boot war rappelvoll mit 20 Tauchern. Zum Glück durfte ich mit einem Guide und einem taucherfahrenen französischen Paar ins Wasser springen und wir tauchten in die entgegengesetzte Richtung als alle anderen Taucher um die Insel, respektive um die halbe Insel, wo das Boot dann wieder auf uns wartete.
Nach einer Stunde unter Wasser, wo wir die Strömung immer wieder aus einer anderen Richtung wahrgenommen haben, tauchten wir als letztes Team beim Boot wieder auf. Die starken Hände der Bootscrew halfen uns für den Aufstieg aufs Boot, und schon wurden wir durch die Wellen wieder zurück zur Basis geschaukelt.
Die Siesta wurde nur durch den Umstand verkürzt, dass ich am frühen Abend mit den drei Kindern unserer befreundeten Familie zum Pizzaessen verabredet war. Wir besuchten gemeinsam, zu viert auf zwei Motorrädern, das Restaurant Altrove, das eine sich italienisch schimpfende Küche, einen wunderbaren Garten und Terrasse hatte, die man nur barfuss betreten durfte.
Mit meinem Glauben, dass die jungen Philippiner am liebsten Pizza haben, lag ich jedoch falsch, es wurden neben Pizza Hawai (etwas anderes essen die Philippinen nicht) auch Nudeln carbonara bestellt.
Der Rest, der nicht gegessen wurde, verpackte das Personal fein säuberlich in eine Plastiktüte, die drei liebend gerne mit nach Hause nahmen. Die Eltern werden es mit Sicherheit noch am gleichen Abend „verschlungen“ haben.

Schon vor zehn Uhr verabschiedeten wir uns. Für ein Flanieren oder auch nur ein Bier war ich zu müde und am nächsten Tag waren wieder zwei Tauchgänge angesagt, sodass auch ich mich in mein Zimmer zurückzog.






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