Schnell noch in den Anzug „springen“, die Geräte zusammenbauen und schon ging es mit dem Boot auf den ersten Tauchgang. Wie alle Tauchgänge hier begann auch dieser auf einem Riffdach in einer Tiefe von ca. 5 Metern und fiel dann kontinuierlich ab bis ins Unendliche.
Innerhalb einer kleinen Gruppe mit dem Diveguide und einem finnischen Paar „schlenderten“ wir gemächlich durch das Riff, wobei ich heute meine Ruhe wollte und mich auf Sichtweite zurückfallen liess, um das Riff in seiner Einsamkeit, wenn man die vielen Fische nicht dazuzählt, zu geniessen.
Da die Wassertemperatur in diesem Jahr lediglich 26 Grad aufweist und die Überfahrten mit dem Boot nie trocken ausfallen, brauchte ich auch heute die Oberflächenpause an der Basis, um mich noch im nassen Anzug direkt an die Sonne zu setzen und mich für den nächsten Tauchgang aufzuwärmen.
Der zweite Tauchgang absolvierten wir in der gleichen Besetzung an der Insel Pescador. Bei leichter Strömung, die jeden Flossenschlag überflüssig machte, liessen wir uns auf 30 Meter abfallen und zogen so sukzessive aufsteigend, gemächlich der Steilwand entlang, bis auch diese Stunde viel zu früh zu Ende war und das Boot bereits beim Sicherheitsstop auf 5 Meter auf uns wartete.
Ich parkierte das Motorrad, verstaute meine Sachen, zog trockene Kleider an und begab mich gleich in das 50 Meter entfernte philippinische Restaurant, um mir ein spätes Morgenessen, wie immer aus Reis mit Würsten, Cornbeef oder vertrocknetem Schinken, zu gönnen.
Um zwei Uhr musste ich jedoch zurück im Hotel sein, da ich die Hoteleigene Masseurin für eine Stunde durchkneten gebucht hatte.
Eingeölt wie eine Sardine frisch aus der Büchse, startete ich danach meine schon traditionelle Siesta-Zeit auf der Hauseigene Terrasse, wo ich den Rest des Nachmittags gemütlich alleine verbringen durfte.
Den Tag beendete ich mit einer Pizza und einem Bier, für mehr gaben meine Kräfte nach zwei Tauchgängen und einer Massage nicht mehr hin.













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