Mein Hintern schmerzte ebenfalls noch von meiner Ausfahrt in die Bergen vom Vortag, sodass ich entschloss, mich heute einfach einmal ruhig zu verhalten. Ausser einem morgendlichen Ausflug in die Wäscherei, wo ich 3 Kg Stinkware ablieferte, die ich am Abend gut riechend wieder erhielt, und einem Spaziergang ans Meer, der mit einer Cola in einem Strandrestaurant unterbrochen wurde, verbrachte ich den Tag meistens liegend und lesend in der Hängematte. Die körperlich grösste Anstrengung, die ich heute unternahm, war mit Sicherheit das ständige Eincremen mit einem hohen Sonnenschutzfaktor.
Da die Bewegung und jegliche sportliche Aktivitäten fehlten, verspürte ich auch erst am Abend einen kleinen Hunger, den ich in einem nahegelegenen Restaurant stillte. Die Kellnerin, die die gleiche Grösse wie ich aufweist, wenn ich sitze und sie steht, kennt mich schon so gut, dass die Cola Zero mit einem Glas voller Eis bereits mit der Speisekarte an meinen Tisch gebracht wurde. Ich verdrückte ein „Crevetten Sisig“. (Crevetten gekocht in einer Sojasauce zusammen mit dem wenigen Gemüse, das auf den hiesigen Märkten angeboten wird und einem Haufen Reis.) Die klebrigen Hände, da die Creveten leider nie geschält an den Tisch kommen, versuchte ich mit den paar WC-Papierbüchlein, die mir zur Verfügung standen, zu reinigen, was mir jedoch nicht gelang. So musste ich meinen üblichen, abendlichen Spaziergang zur Flanierstrasse mit einem Umweg ins Hotel zum Händewaschen antreten.






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