Samstag, 28. März 2026

27.03.2026 Last Dive Day

Wie die Zeit doch so schnell vergeht. Es war bereits mein letzte Tauchtag.
Mein frühmorgendlicher Tauchgang absolvierte ich mit einem kleinen Boot unweit des Hausriffes, jedoch weit genug, um nicht von den Horden von koreanischen Schnorchlern gestört zu werden. Es waren bereits genügend Leute auf dem Boot, dass ich Angst hatte, auch unter Wasser wieder in ein Chaos zu kommen. Mein Diveguide führte uns jedoch in eine Richtung, wo wir alleine den ganzen Tauchgang geniessen konnten.

Da es der letzte Tauchtag war, mutete ich meinem Körper auch noch einen weiteren Tauchgang an der Insel Pescador zu. Helfende Hände verfrachteten mein Equipment von einem Boot aufs andere, sodass ich meine Oberflächenpause in Ruhe bei einem Kaffee geniessen konnte.
Sonne, Wind und Wellengang waren zum Abschied sehr gut mit mir und ich konnte nach einer ruhigen Fahrt die Steilwand von Pescador geniessen. Das Sonnenlicht sah ich noch auf einer Tiefe von über dreissig Metern, wo ich krampfhaft versuchte, einen riesigen Zackenbarsch vor meine Linse zu bekommen. Dieser war trotz seiner Grösse jedoch wendiger und schneller und ich hatte keine Chance. Das einzige Resultat war, dass ich mir einiges an Dekompressionszeiten aufgelesen habe und feststellen musste, dass diese in der Restzeit bis zur vollen Stunde nicht „abgefeiert“ werden kann. Ich informierte meinen Diveguide und wir machten uns auf den Weg in seichteres Gewässer.
Nach 70 Minuten, ich hatte noch genug Luft, gab mich mein Tauchkomputer auch wieder frei und ich stieg ein letztes Mal auf das Boot und liess mich zurück in die Basis chauffieren.















Für die ganze Wäscherei mit Süsswasser brauchte ich nun auch länger, da der ganze Karsumpel in zwei Tagen auch wieder in den Koffer verpackt werden muss und das, wenn möglich, „Geschmacksneutral“.
Ein erster Teil des Materials packte ich bereits in meinen wasserfesten Beutel, fuhr zum Hotel zurück, duschte, gönnte mir ein Fried Rice, verfolgte das Kriegsgeschehen rund um Dubai und machte mich dann ein zweites Mal auf den Weg zur Basis, um die restlichen Sachen abzuholen und die Tauchgänge des ganzen Monats abzurechnen.
Erfreut über den tollen Instruktorenrabat versprach ich noch gleichentags den Betrag zu überweisen, was ich dann auch tat und die Bestätigung sogleich wieder per WhatsApp an die Basis weiterleitete.
Für das Trocknen meiner Ausrüstung habe ich gleich die halbe Terrasse des Hotels beschlagnahmt. Ich versuchte herauszufinden, ob auch in dieser Nacht wieder ein Starkregen angesagt ist, wie in den beiden vorhergehenden Nächten.
Da es nicht sicher war, erlaubte mir das Hotelpersonal, den ganzen Wäscheständer auf der Terrasse an einem regensicheren Ort aufzustellen, was ich noch, bevor ich mein Zimmer Richtung Nachtessen verliess, machte.

Lange feiern konnte ich diesen Abend nicht, es war kein tauchen mehr angesagt, dafür einen Ausflug gemeinsam mit der Familie Tapales zu einer „Floating Village“ in der Nähe von Badian.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen