Sonntag, 15. März 2026

14.03.2026 Talisay Wall

Zum Glück bin ich am Vortag rechtzeitig zu Bett gegangen. Ich habe vergessen, meinen Wecker zu stellen. Meine innere Uhr weckte mich jedoch noch rechtzeitig, sodass ich pünktlich um sieben Uhr in der Basis eintraf. Ein Blick auf das heutige Programm, den schon recht hohen Wellengang und den immer noch starken Wind verhiessen nichts Gutes. Stur wurde das Programm durchgezogen und wir absolvierten unseren ersten Tauchgang wieder im Norden der Landzunge und wie vermutet bei Brandung, und vor allem schlechter Sicht. Ebenfalls ist es Ihnen nicht gelungen, die Strömung einzuschätzen und wir tauchten somit die volle Stunde gegen eine leichte Strömung an. Wieder auf dem Boot stellte ich den Dive Guide zu Rede und äusserte mich negativ zum störrischen Programm. Die Option der Insel Pescador fiel heute komplett aus, das diese durch das Tourism Office infolge des hohen Wellengangs komplett gesperrt wurde. Man sah bereits auf eine Distanz von über drei Kilometern, wie sich die Wasserfontänen der aufschlagenden Wellen bildeten.
Ich beschloss demonstrativ, mein Tauchmaterial zurück zur Basis zu schleppen. Zog mich um und wollte somit den Tauchtag als beendet erklären. Erst jetzt hatten die Manager ein Einsehen und es wurde für den zweiten Tauchgang der Platz Talisay Wall im Süden angefahren. Also schlug ich ein, zwängte mich wieder in meinen Neoprenanzug, packte das ganze „Gerödel“ wieder zusammen, montierte eine neue volle Luft-Flasche und begab mich wieder auf das Boot. Keine zehn Minuten, nach der immer wieder heiklen Durchfahrt durch alle die, vor allem Koreanischen Schnorchler, erreichten wir die Boje, sprangen ins Wasser und konnten einen wunderbaren Tauchgang, dieses Mal bei guter Sicht und mit einer leichten Strömung, die uns gemütlich der Steilwand entlang trug, geniessen.














Wieder zurück bei der Basis, alles verstaut, schaute ich auf den morgigen Plan und entschied, mich nicht einzutragen, da sie unverbesserlich den ersten Tauchgang wieder in nördlicher Richtung antreten werden. Für den zweiten Tauchgang des Tages habe ich mich eingetragen unter der Bedingung, dass sie die Wettergabriolen, die hier zurzeit herrschen, in die Planung mit einbeziehen.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich mit einem Lunch, den ich in Form eines „Honney Buttered Chicken“ zu mir nahm, das jedoch schon am Abend in flüssiger Form wieder das weite suchte.

Der Wind hatte auch am Abend nicht nachgelassen. Es war wenigstens trocken und warm, so da ich mein Bier an meinem bereits zum Lieblingsplatz erkorenen Tisch an der Flanierstrasse geniessen konnte.

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