Einmal den Schwarm erreicht, verlor ich die Gruppe, was mir jedoch Sch..Egal war und genoss einfach das Durchschwimmen und Beobachten dieses gigantischen Schwarms, der so „leichtflossig“ jedem noch so aufdringlichen Schnorchler und Taucher Platz machte, was wie ein sich dauernd wechselndes Gemälde aussah. Ab der fünfzigsten Minute, auch hier ist die gesetzlich vorgeschriebene maximale Tauchzeit 60 Minuten, begab ich mich zurück zum Riff. Da ich nun diesen Platz bereits kannte, konnte ich auch ohne Guide gemütlich wieder in Richtung „Ausgang“ tauchen, wo ich dann auch wie erwartet die Gruppe wiederfand. Gemeinsam machten wir auf 5 Meter den Sicherheitshalt, tauchten über das Riffdach, bis die Knie den Boden berührten, und schleppten uns mit dem Material wieder zurück in die Basis.
Nach dem Duschen, dieses Mal ohne Wasserprobleme, und dem obligaten Lunch verbrachte ich den Nachmittag bei strömendem Regen in der geschützten Terrasse des Hotels.
Bereits früh am Abend machte ich mich fertig, zu unserer seit mehr als 12 Jahren befreundeten Familie Tapales zu gehen, da Mutter Nita heute ihren 56. Geburtstag feiern durfte. Aus diesem Anlass habe ich die ganze Familie zum Nachsehen in Ihrem Wunschlokal eingeladen.Nita hatte mich bereits von weitem gesehen und begrüsste mich mit Ihrem Geburtstagsgeschenk auf der Nase. Ihre erste auf Sie abgestimmte Brille, die ich gemeinsam mit Ihrer Tochter Catherine organisieren konnte.
Nach einem kurzen Treffen mit dem Vater stand fest, dass dieser am sonntäglichen Hahnenkampf zu tief ins Glas geschaut hat und somit das Essen verpassen wird. Die Töchter waren noch mit dem „Malkasten“ vor dem Spiegel beschäftigt. Kurze Zeit darauf fuhren wir mit Motorrädern und Tricycel los Richtung Restaurant.
Die Qual der Wahl auf der Menükarte, ein Lieblingsgericht, und mein inständiges Protestieren, ein Menü nicht wegen des günstigeren Preises auszuwählen, war mit dieser doch so scheuen und zurückhaltenden Familie ein recht langer Prozess.
Ein gemütlicher, herzerwärmender Abend ging viel zu schnell vorbei. Wir wurden vom gleichen Taxifahrer wieder abgeholt und zurückgebracht. Noch ein kurzer Absacker in Form eines Bieres bei der Familie und schon musste ich mich Richtung meines Bettes aufmachen, da am nächsten Tag wieder ein Tauchtag mit zwei Tauchgängen angesagt war.














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