Samstag, 25. Februar 2017

25.02.2017 Cebu – Bohol

Der Lärm der Klimaanlage konnte ich schon früh am Morgen nicht mehr ertragen, so dass ich schon vor acht Uhr beim Frühstück, oder wie man das auch nennen mag erschien. Das Buffet bestand aus einem leeren Tisch mit einem wässerigen Orangenjus und einem noch dünneren Kaffee, den Rest musste man bestellen. So erhielt ich nach der Wartezeit von über einer halben Stunde auch mein Omelett mit „Ham and Cheese“, mehr durfte ich mir nicht bestellen, trotz der Suite die ich gebucht habe.
Schon um Neun bestieg ich ein Taxi zum Pier Nr.1, wo ich mich in der nicht endenden Schlange einreite und mit dem Warten begann.  Ich drängte mich Richtung Business Class, was den Vorteil einer kleineren Schlange hatte und ich mir noch einen Platz auf der Fähre von 10.40Uhr sichern konnte.
Die Zeit vertrieb ich dann mit einem teuren aber endlich einmal guten Kaffee am Gate.




Die Überfahrt in der „Business Class“ wäre bequem gewesen, wenn nicht die Klimaanlage auf sibirische Kälte eingestellt gewesen wäre.  Nur in Kurzen Hosten und einem leichten Hemd fror ich mein Allerwertester ab und sehnte mich über 2 Stunden auf die Tropische Hitze ausserhalb der Hermetisch verschlossenen Fähre.





Nach Ankunft und dem notwendigen Auftau-Vorgang stand ich ein weiteres Mal an um auch mein Gepäck entgegen zu nehmen und mich in der Schlange Richtung Taxistand wieder einzureihen. Da die Taxis sehr schnell vergeben waren, und ich die Kosten einer „Privat-Fahrt“ nicht bezahlen wollte, entschied ich mich für ein Motorbike-Taxi. (Eine 50iger Mofa mit Seitenwagen). Der Fahrer und sein Gerät machten sich bezüglich des Alters schon schwer Konkurrenz. Dazu kann dann noch mein Gewicht zusammen mit der Tauchtaschen, was uns über den ganzen weg von fast einer Stunde zum definitiven Verkehrshindernis machte. Nach der hundertsten Hupe habe ich es dem Fahrer gleichgetan und mit grimmiger Miene einfach gerade ausgeschaut.





Bis zu meinem Endziel dem Hidden Dream Resort an der Alona Beach waren auch meine letzten Eiskristalle im Blut aufgelöst und ich begann auch schon wieder zu schwitzen.

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Jetzt ging es noch darum mein Bungalow in Beschlag zu nehmen und für die nächsten 11 Tage einzurichten.





In militärischer Ordnung „zerlegte“ ich mein Gepäck und bereitete auch das Tauchmaterial für dem morgigen ersten Trip vor.
Die Tauchbasis habe ich dann ca. 500m von meinem Bungalow entfernt gefunden und mich auch gleich angemeldet und im Materialraum eingerichtet.
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Den Rest des Nachmittages verbrachte ich dann mit Lesen, Blog schreiben, auffüllen des Kühlschrankes und Siesta, bevor es dann nach Einbruch der Dunkelhit auf die Suche nach etwas Essbarem ging.  Um meinen noch nicht akklimatisierten Magen zu schonen ging ich in ein Steakhouse, verköstigte mich mit einem zu Brei geschlagenen Kottelet, trank noch ein Bier in einer Bar vis a vis des Ressorts und liess mich schon früh in das Kissen sinken.

Freitag, 24. Februar 2017

24.02.2017 CEBU

Nach einem langen Schlaf, der mehrmals unterbrochen werden musste, um die Klimaanlage (ich habe noch nie sowas lautes gehört) in eine Stellung zu bringen die ungefähr zwischen erfrieren und verschmachten lag, stand ich voller Tatendrang und Hoffnung auf trockenes Wetter auf.
Kaum das Hotel verlassen, schlug mir die Sonne wie auch die Hitze entgegen und ich konnte meine Tour beginnen. Nach einer halben Stunde Marsch, musste ich jedoch einsehen das mein Körper noch auf Winter eingestellt war und ich den Bummel bis zum Magellan Kreuz nicht ohne Hitzeschlag schaffen würde, nahm ich mir dann doch ein aircon Taxi und liess mich chauffieren.





Rund um das Magellan Kreuz sah ich mir dann auch die Kirchenanlage (man kann da nicht von einer Kirche sprechen), an und machte mich dann mit Google Maps in Richtung Colone Markt auf den Weg. Als einziger Touri in den engen Gassen blieb das komische Gefühl immer bestehen. In diesem Gewirr brauchte man auch die Hühneraugen dazu, die Umgebung vor- hinter- und daneben zu beobachten. 





Trotzdem gönnte ich mir in einer engen Seitengasse eine Mahlzeit aus Reis, zweierlei Wurst und Spiegelei. Trank dabei eine weitere Flasche Wasser, um nach der Bezahlung der horrenden Summe von 90 Rappen den Markt weiter auszukundschaften





Verschwitzt, den Kopf voller neuen Eindrücke und Gerüche stieg ich wieder in ein Taxi und liess mich in das Ayala Center führen. Welch ein Gegensatz. Auf dem Markt die pure Armut, Dreck und Verlotterung und 30 Minuten Später, Luxus wohin das Auge reicht!





Genüsslich liess ich mir im klimatisierten Bereich ein Bier schmecken, schlenderte durch die Auslagen, suchte nach den vergessenen Batterien, die ich in all den „Gucci Läden“ natürlich nicht fand und liess mich kurz vor dem ein dunkeln für eine Ausgeprägte Siesta wieder ins Hotel fahren.

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Den Abend verbrachte ich wieder mit der Vorbereitung für die Weiterreise und mit einer Pizza in einem Ital. Restaurant bevor ich meine lädierten Füsse, für eine weitere Nacht und dem Krach der Klimaanlage, hoch lagerte.