Mittwoch, 6. März 2019

06.03.2019 Koh Lipe to Phuket


Fast alles hatte ich richtig gemacht. Ich habe meinen letzten Seebarsch, der auf der Insel hoch geschrieben wird gegessen, war noch für zwei schauderhafte Thai Whiskys in einer Strandbar und bin früh ins Bett gegangen. Der einzige Fehler war, dass ich bereits um sechs Uhr wach war und nicht wusste wie ich mir die Zeit totzuschlagen hatte. Auch die See war spiegelglatt, was eigentlich eine ruhige Fahrt zurück nach Phuket bedeutete. Bei dieser See hätte ich ruhig noch zwei Whiskys mehr nehmen können. Da ich mein Ticket bereits zwei Tage im Voraus gekauft habe, konnte ich mir auch diesen Gang ersparen und war noch vor der Öffnungszeit der Rezeption dort und musste bereits für das auschecken warten.







Einmal ausgecheckt ging es dann mit dem «Taxi» Richtung Anlegestelle, wobei ich die Letzten 200 Meter durch den Sand mit meinem Geschleppe alleine war. Auch dort war ich zu früh und musste meine Zeit mit einem Kaffee ähnlichen Schwarztee totschlagen.
Ich konnte zuschauen, wie sie mit zehn Stühlen im Sand den Warteraum markierten, in vier Himmelsrichtungen die Tafeln für vier verschiedene Destinationen in den Sand rammten und schon war das Checking eröffnet.






Die Fahrt verlief dann im Gegensatz zur Hinfahrt sehr ruhig und entspannt. Ich habe auf der ganzen Fahrt nicht eine volle Kotztüte gesehen. Nach drei Stunden gab es den obligaten Zwischenhalt auf Koh Lanta wo auch ich mein Hintern, der nach drei Stunden auf diesen Plastikbänken dem eines Pavian glich, auslüften und gönnte mir zur Feier des Tages noch ein «Pat Tai Gai»  (Reisnudeln mit Huhn) bevor es wieder weiter Richtung Koh Pipi und schlussendlich nach Phuket ging.













Endlich angekommen, das Tauchgepäck wieder in Empfang genommen, versuchte ich verzweifelt mein Minibus zum Hotel zu finden. Nach einer Stunde erfolgloser Suche und warten, auf dem Parkplatz war in der Zwischenzeit gähnende Leere, musst auch ich feststellen, dass ich bei der Agentur in Koh Lipe versetzt wurde. Obschon ich den Preis inkl. des Transfers bezahlt habe, wurde mir lediglich ein Ticket ohne Transfer ausgestellt, was ich auch mit auch mit all meinen Telefonaten und dem Einsatz meiner Stimmbänder nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Es blieb mir also nichts anderes übrig als noch einmal ein Taxi zum Hotel zu bezahlen und das natürlich mit dem obligaten Touristen Aufschlag.
Endlich (nach 9 Stunden) im Hotel angekommen schwemmte ich mir, bevor ich das Zimmer bezog, meinen Frust mit einem Bier runter.
Nach einer ausgiebigen Dusche, für eine Siesta reichte es nicht mehr und einem weiteren Versuch meine Tauchsachen doch noch trocken zu kriegen, setzte ich mich in die Lobby, wo bereits die Lichter für die Nacht eingeschaltet wurden, zum Blog schreiben.




Den Abend werde ich mit Sicherheit im Markt- und Bar- Viertel, dem «Otom» von Patong verbringen, mich den Leckereien der Thailändischen Strassenküche hingeben und die Letzten Vorbereitungen, der nun hoffentlich trockenen Ware, für die Weiterreiche nach Bangkok noch vor dem schlafen gehen abzuschliessen.

Dienstag, 5. März 2019

05.03.2019 Steps Stonehedge / Koh Taru


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Nach einem kulinarischen Ausflug von Gestern, wobei ich dass erste mal Stachelroche gegessen habe, (und auch das letzt mal), mich über eine Stunde mit Haut , Knorpeln und Gräten abgemüht hatte, einem grossen Snaps darauf und einem acht stündigen Schlaf des Gerechten begann mein letzter Tauchtag 


Bereits ist schon wieder mein letzter Tauchtag angebrochen und es galt noch alle Eindrücke dieser Tropischen Riffen in mir aufzusaugen. Da Dan der Lange, mit seiner Familie, bereits Richtung Koh Pipi aufgebrochen ist, musste ich mich dem Italy Guide anschliessen. Dieser hat jedoch bereits begriffen, dass ich keinen Buddy will und brauche, und liess mich dann auch den ganzen Tauchgang in Ruhe so dass ich mein eigenes Ding Durchziehen konnte.
Kaum abgetaucht entdeckte ich bereits die erste Seenadel. Meine Kamera blockierte jedoch bereits bei der zweiten Aufnahme und liess sich während des ganzen Tauchganges nicht mehr deblockieren. Ein herausnehmen der Kamera aus dem Unterwassergehäuse, während des Tauchens,  erschien mir dann doch als zu kostspielig, so dass den Rest des Tauchganges auf weitere Bilder verzichtete und den Tauchgang auch ohne Suche nach den optimalen Sujets egoistisch für mich genoss.
Die Gruppe hatte ich schon bald verloren, sah jedoch immer wieder ein Paar nervöse Flossen und wusste so, dass ich mich in gleicher Richtung bewegte. Nach über einer Stunde beschloss auch ich einen Sicherheits-Stopp auf fünf Meter einzulegen und anschliessend aufs Boot zu Steigen wo mich alle schon sehnlichst erwarteten um die Rückreise zur Basis anzutreten.


Kaum an Land angekommen huschte ich schnurstracks Richtung Bungalow, Trocknete meine Kamera, machte ein Reset und wechselte vorsichtshalber noch die Batterie aus. Es reichte noch für ein Cola Light und schon war es wieder Zeit die Tauchbasis für den zweiten Tauchgang aufzusuchen

Mit Wehmut liess ich mich zu meinem letzten Tauchgang in diesen Ferien ins Wasser fallen. Alleine, jedoch immer in Sichtweite der Gruppe, genoss ich die weite Hartkorallen- Landschaft in vollen Zügen, lies mich nur schnell auf zwanzig Meter Fallen um festzustellen dass die Sicht schlechter wurde und tauchte gleich wieder in den zehn Meter Bereich, wo es eine super Sicht hatte und die Sonneneinstrahlung dem Riff etwas Mystisches verlieh.
Die Gruppe verabschiedete sich bereits nach fünfzig Minuten an die Oberfläche. Ich machte den Guide darauf aufmerksam, dass ich mich einer nächsten Gruppe anschliesse und konnte so in aller Ruhe meine «Abschiedstauchgang» geniessen.















Sofort nach dem Tauchgang ging es ans Aufhängen und trocknen. Da ich morgen bereits vor acht Uhr meine erste Etappe der Rückreisen antreten muss, blieb mir nicht viel Zeit, und das Gewicht meines Tauchgepäckes ist schon ohne Wasser schwer genug.
Anstelle des Zuschauens wie es trocknet, erledigte ich in der Tauchbasis noch das finanzielle und verbrauchte meinen Rabatt, den ich infolge der vielen Tauchgänge erhielt, bei einer Massage am Strand.  Das Kokos Öl das ich wünschte, weil meine Haut bei dieser starken Frau zu reissen drohte, war dann nur die zweit beste Idee. Mit dem ewigen Seitenwechsel der Masseuse verbreitete sich auf meinem Körper schon bald eine Schicht Sand was zusammen mit dem Kokos Öl noch zu einem gratis Peeling führte.
Frisch durchgeknetet und geschliffen führte mich mein nächster Gang direkt unter die Dusche, wo ich feststellen musste, dass dieser Sandhaltige Belag auf meinem Luxuskörper nur schwer abzuwaschen war.
Nach all diesem «Stress» gönnte ich mir noch eine kleine Auszeit unter der Klimaanlage bevor es an die ersten Packversuche, all meiner Gerätschaften ging. Es wäre doch so viel einfacher, wenn sich die Industrie einmal auf einen Type Batterie und ein universelle Lagergerät einigen könnten.







Die restlichen Sachen, in dem Trocknungszustand wie er halt ist, werde ich erst nach dem Blog schreiben einpacken, mich noch einmal an dem Seebarsch mit Tamarinsauce erfreuen, den Alkohol wo möglich meiden, da es morgen wieder sechs Stunden Wellengang bedeutet, und mich Rechtzeitig in die horizontale legen.