Dienstag, 14. Februar 2023

13.02.2023 Boonsung Wreck

Wahrscheinlich habe ich mit meiner Hotelwahl und KhaoLak eine Region getroffen, die in erster Linie von Touristen des oberen mittleren Alters bevölkert wird.

Die Restaurants leeren hier bereits um 10 Uhr und die Bars sind zu dieser frühen Stunde ebenfalls fast leer.

Mich diesem Lebenswandel anzupassen fiel mir nicht schwer und so hatte ich bereits um sieben Uhr morgens genügend Schlaf, dass ich noch eine Stunde meine Terrasse geniessen konnte. 

Wie abgemacht wurde ich um 8Uhr abgeholt und über die üblichen Umwege zum Pier gebracht. 

Dieses Mahl ging es auf einen, für Taucher umbebauten Katamaran, der uns gemütlich zum Boonsang Wreck brachte.






Dies ist ein Wrack, eines im Jahr 1984 versunkene „Förderplattform“, die mit der Kraft des Tsunamis im Jahr 2004 in vier Teile zerbrochen wurde und heute anstelle eines Riffes für eine Vielzahl von Meeresbewohner eine Heimat bietet.





Die Tauchgänge starteten beide an der Boje mit einem Freiwasser Abstieg auf 18 Meter und von dort in minimaler Strömung zu den verschiedenen Wrack-Teilen, die stärker belebt sind als viele Riffe hier in Thailand.

Die Mittagspause machten wir heute wieder auf dem Boot mit einem Lunch-Packet, dass meinen Appetit  bereits nach der Hälfte „aufgebraucht“ hatte und ich den Rest meines Energieverbrauches mit Bananen auffüllte.

















Nach einem ebenfalls gemütlichen Rückweg zum Pier und eines kurzen Transfers zum Resort, Ich war heute einmal der Erste der aussteigen durfte, genoss ich den Rest des Nachmittags in der absoluten Stille der Bungalow Anlage.




Anstelle, wie es hier so üblich ist, um 20 Uhr bereits mit der Verdauung des Nachtessens zu beginnen, legte ich mich noch für eine Stunde hin und wählte anschliessend ein Restaurant für ein weiters köstliche Thai Curry aus. Anschliessend besuchte ich noch einen NAchtmarkt in der nähe der Hauptstrasse, der um diese Zeit recht gut bevölkert war.








In einer Nahe gelegenen Bar nahm ich noch ein Schlummertrunk. Ich war bereits einer der letzten Gäste und begab mich, wir hier so üblich, bereits vor Mitternacht ins Bett.

Montag, 13. Februar 2023

12.02.2023 Similan Islands

Nach über 9 Stunden Schlaf in den letzten 24 Stunden, fiel mir das Aufstehen leicht. Ich packte meine sieben Sachen und war bereits vor der Zeit am vereinbarten Treffpunkt vor dem Resort.

Um die langen Transfers zu der Tauchbasis zu verhindern habe ich bereits von der Schweiz aus ein Bungalow gebucht, dass keine 2 Km von der Basis entfernt ist. Ich habe jedoch nicht damit gerechnet, dass in KhaoLak nicht die Tauchbasis, sondern direkt der Pier in Thap Lamu angefahren wird. Dieser befindet sich wiederum 17 Km, und mit dem einsammeln aller Touristen 40 Minuten weit weg.

Einmal am Pier angekommen durften wir noch einen Kaffee zu uns nehmen bevor es mit dem Speed Boot Richtung Similan los ging. 






Die Überfahrt dauerte bei dieser Geschwindigkeit, es waren drei Motoren mit je 250 PS, weniger als eine Stunde.

Bei der Insel Nr.9, einen einfältigeren Namen ist ihnen nicht eingefallen, machten wir uns fertig und sprangen zu fünft ins Wasser. Leider wurden meine Vorstellungen eines top Riffes auf den Similans nicht erfüllt.

Dazu kam noch, dass wir die Hälfte des Tauchganges in einer kalten, vom Meeresgrund aufsteigenden Strömung absolvierten, die das fotografieren wegen dem „flimmernden“ Wassers in dem sich die zwei Temperaturen trafen schlicht verunmöglichte.







Die Mittagspause wurde infolge der engen Platzverhältnisse nicht auf dem Boot sondern im Naturreservat der Similans durchgeführt, was wiederum ein Highlight war.












Der zweite Tauchgang wurde unverständlicher weise wieder an der Insel Nummer 9, dieses Mal auf der Ostseite durchgeführt, was weder der Sicht noch der Strömung förderlich war und wir mussten bereits nach 45 Minuten wegen Luftmangels eines Tauchers wieder auftauchen.







Kaum war das Tauchmaterial verstaut wurden die Motoren auf das Maximum hochgedreht und wir flogen über die Wellen wieder zurück nach KhaoLak.








Es blieb mir nur noch Zeit für ein „kritisches“ Gespräch mit dem Basisleiter über Tauchplatz-Wahl und Verhalten unseres Dive Guides und schon wurde ich wieder in mein Bungalow zurück verfrachtet.


Da es für einmal noch hell war, genoss ich meine eigene Terrasse mit einem Wasser, das war das einzige was die Minibar hergab, dem Blogschreiben und Buch lesen.


Bereits vor 20 Uhr machte ich mich auf den Weg mein immer grösser werdendes Loch im Bauch zu stopfen, was mir mit einem guten Fried Rice mit Scampi und Spiegelei oben drauf auch gelungen ist.