Montag, 16. Februar 2026

15.02.2026: Cebu–Negros

Der gestrige Abend war geprägt von der Food Street im modernen Viertel von Cebu City, dem sogenannten IT Park bzw. Sugbo Mercado. Es war nicht das erste Mal, dass ich mich sofort an den Stand mit dem Spanferkel heranmachte und mir eine recht grosse Portion gönnte. Das Gramm kostete umgerechnet einen Peso, was in unserer Währung ca. 1,5 Rappen entspricht. Somit konnte ich mich für 200 Gramm doch recht preiswert und vor allem lecker ernähren.
Auch für die Taxifahrt zurück zum Hotel bezahlte ich nicht viel mehr. Kaum im Zimmer, ging ich auch schon schlafen. 






Gut ausgeschlafen erwachte ich bereits vor acht Uhr morgens, packte meine sieben Sachen, genoss das dürftige Frühstück und machte mich sogleich auf den Weg zum Busterminal. Ich wusste nicht, welcher Bus in Richtung des Fährhafens Liloan im Süden der Insel fuhr, und so stellte ich mich auf eine längere Wartezeit ein.
Zu meiner Überraschung konnte ich bereits um 9:30 Uhr abfahren und hatte kaum Zeit, mich auf die über vierstündige Fahrt vorzubereiten.
Gegen einen kleinen Aufpreis buchte ich einen Platz in einem Bus mit Klimaanlage. Dieser war sehr neu und sauber, jedoch waren die Sitzpolster zum Schutz mit einer dicken Kunststofffolie überzogen, was den Sitzkomfort nicht unwesentlich schmälerte.
Bereits nach der ersten Stunde brannten meine Beine und nach der Ankunft im Fährhafen sah mein Hintern aus wie der eines Pavians und mein Rücken wie das picklige Gesicht eines Pubertierenden. 

Am Fährhafen angekommen, konnte ich ohne Probleme mein Ticket kaufen. Dann musste ich jedoch zwei weitere Schalter anlaufen, um auch die Hafengebühr und die Umweltgebühr zu begleichen, bevor ich in den Warteraum für das nächste Schiff vorgelassen wurde.



Die Überfahrt dauerte lediglich 30 Minuten, dann musste ich am Zielhafen wieder meine Gebühr entrichten, bevor ich mich nach einem Motorradtaxi umsehen konnte. Der Fahrpreis von 15 CHF übertraf dann auch die gesamten Reisekosten der letzten Stunden inklusive aller Gebühren bei Weitem. (Die Banditen wissen, dass man auf sie angewiesen ist.) 



Das gebuchte Hotel entpuppte sich als ein sehr kleines Resort mit 12 Zimmern, das direkt am Strand liegt. Dort kann man keinen Schritt machen, ohne Sand unter den Füßen zu haben.

Völlig erschöpft packte ich nur das Nötigste aus, begab mich mit einer großen Flasche Bier an den Strand und genoss meinen ersten Abend auf der Insel Negros. Auch für das Abendessen wählte ich die hoteleigene Küche und schlich mich bald darauf in mein Zimmer, um mein Bett für die nächsten zwei Wochen zu testen. Den Test konnte ich nicht lange durchführen, da ich sofort eingeschlafen war.






1 Kommentar:

  1. Besten Dank für deine ersten Erlebnisse und die amüsanten Berichte auf deiner Philippinen Reise, super ausgedrückt! Viel Spass

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