Sonntag, 2. März 2014

02.03.2014 Pescador / Airport

Für mich ist das aufstehen halt immer noch 7 Stunden zu Früh und so musste mich der Wecker um 9 Uhr daran erinnern, dass Heute mein erster Tauchtag ist.



Das vorbereiten des Materials, wie auch der Fotokamera, (die GoPro habe ich extra zu Hause gelassen um den Stress des ersten TG möglichst klein zu halten.) ging schneller als ich dachte und so lümmelte ich in meinem 3 mm Anzug schwitzend über eine halbe Stunde in der Tauchbasis herum. Endlich auf dem Boot ging es auch gleich Richtung einer kleinen Insel mit dem Namen PESCADOR wo wir auf der Ostseite ins Wasser sprangen und auf 35m an einer, mit Weichkorallen voll behangener Steilwand runter tauchten. Mein erster TG in tropischem Gewässer nach über einem Jahr genoss ich bei einer super Sicht.












Die Oberflächenpause bis zum zweiten Tauchgang genoss ich dann bei paradiesischer Aussicht auf meiner Terrasse und schlafend im Bungalow.



Nun machte ich auch meine GoPro startklar und schon ging es zum zweiten Tauchplatz im dem Namen AIRPORT. Ein flach abfallender Sandstereifen, versetzt mit Korallenböcken, zog sich bis auf 25m, wo das Riff dann senkrecht in die blaue Tiefe abfiel.  Beschäftigt mit fotografieren und filmen vergass ich die Zeit, und den erhöhten Luftverbrauch, so dass ich mit lediglich 60Bar schon nach 40 Minuten auf 5 m aufsteigen musste, um mein Tauchgang auch mit allen Sicherheiten beenden zu können.






Zurück in der Basis ging es ans auswaschen der Ausrüstung und unter die Dusche. Leider war ich nicht der einzige mit dieser Idee. Meine Durchbrause brachte gerade 4! Stk Wasserstrahlen, ohne Druck hervor, was bei meiner doch bescheidenen Haarpracht ganze 20 Minuten dauerte.


Jetzt, frisch geduscht sitze ich zum Blog schreiben in einer Bar vor einem Cola, werde anschliessend dem Magen noch ein paar Fischhappen gönnen und sicher wird auch ein Schlummertrunk mit dabei sein.

Samstag, 1. März 2014

01.03.2014 Cebu – Panagsama

Heute geht es weiter.
Aus der lärmigen Grossstadt  hinaus aufs Land. Die etwas über 100Km wurden auch mit 3 Stunden berechnet. Nach einem kleinen Frühstück und einem Kaffee machte ich mich, resp. mein Fahrer, der mich von Panagsama abholte, auch schon auf den Weg. Bis wir Cebu Richtung Süden Verlassen hatten, war dann auch schon die erste Stunde mit Stau stehen vorüber und die Zeitberechnung wurde mir schon ein bisschen klarer. Als sich dann der Strassenbelag auch noch zusehends verschlechterte und wir nur noch in glücklichen Momenten 60Kmh erreichten war mir dann alles klar.
Mein schweigsamer Fahrer, ich glaube wir hatten nicht mehr als 5 Wörter über die Ganze Strecke gewechselt, führte mich durch die tollsten Landschaften, an Siedlungen vorbei, deren Behausungen für einen Schweizer Soldaten auf der Überlebungswoche nicht tragbar wären, durch Palmenwälder, quer über die Insel. Leider musste ich feststellen, dass Kunstleder wie Leder aussieht aber bei dieser Hitze nach zwei Stunden den Hintern arg in Mitleidenschaft zieht. So rutschte ich die letzte Stunde nur noch von einer Backe auf die andere und sehnte mich nach meinem Tagesziel.




Kaum angekommen, kühlte ich mein Hinterteil mit einer kalten Dusche und mein Magen mit einer kalten Cola aus der reichlich gefüllten Minibar.
Bis am Abend hatte ich dann auch für das tauchen am nächsten Tag eingecheckt, mir einen Lunch gegönnt und meine Terrasse, direkt auf das Meer hinaus, so richtig genossen. Das erste Erkunden meiner Bleibe für die nächsten zwei Wochen konnte ich zu Fuss in weniger als zehn Minuten absolvieren so blieb auch noch genügend Zeit für ein Bier in einer Strandbar.





Den Sonnenuntergang erlebte ich dann leider nicht, da ich bei der Härteprobe meines Bettes eingepennt  und erst in der Finsternis wieder erwacht bin.

Jetzt ist es bereits acht Uhr am Abend und ich werde mich nun auf die Suche nach einem  funktionierenden Internet machen.  Die mir versprochene W-Lan Verbindung im Zimmer ist zwar vorhanden, lässt sich auch einloggen, jedoch weder Daten empfangen noch schicken.  
Keine fünfzig Schritte von meinem Zimmer entfernt, sitze ich nun bei einem guten San Miguel Bier und einem funktionierenden Internet.  Ich glaube auch dieser Abend ist gelaufen.

Freitag, 28. Februar 2014

27.28.02.2014 CEBU

Mit einer moderaten Verspätung berührte ich zum ersten Mal den Boden von CEBU. Der Bodenkontakt blieb dann auch über eine Stunde haften bis ich die Zollformalitäten und die Einreisegenehmigung erhielt, was eigentlich kein Problem ist, sich aber bei der Landung einer B747 und lediglich 4 Zöllner, doch hinziehen kann. Weit nach Mitternacht verliess ich den Flughafen Richtung Stadt und mein Hotel wo ein klimatisiert Raum mit einem Bett auf mich wartete. (Nur das die Klimaanlage erst bei meinem eintreffen eingeschaltet wurde...)
Kaum angekommen gestand ich meinem Körper noch ein Bisschen Wasser von Aussen und ein Bier von Innen zu, und schon fiel ich in einen komatösen Schlaf.




Nach über acht Stunden Schlaf und einer Stärkung im Hotel eigenen Restaurant machte ich mich auf die Piste. Bereits nach 5 Minuten wusste ich nicht mehr warum ich frische Kleider angezogen habe und nach 20 Minuten bis zum nahe gelegenen Ayala Einkaufscenter war ich bereits patsch nass. Die Klimaanlage im Center liess mich wieder trocken werden um den nächsten Anlauf  Richtung Magelan Kreuz zu starten. Dieser Versuch brach ich jedoch nach gut einer halben Stunde auch wieder ab. Ich hatte mich sträflich verlaufen und die dreissig Grad im Schatten machten mir doch noch zu schaffen. So floh ich in ein kühlendes Taxi, in der Hoffnung lange mit diesem zu fahren, um wieder abzutrocknen.






Nach dem Magelan Kreuz, etlichen Kirchen in der Hafenumgebung, Einer Stärkung im „Seven Eleven“ fühlte ich mich bereit den Weg zum Hotel zu finden. Ohne Stadtplan und ohne Strassennamen war jedoch auch dieses Unterfangen zum scheitern verurteilt und ich musste nach dem eindunkeln klein beigeben und ein Taxi zu Hotel nehmen.


Für ein kleines Taschengeld und den Kauf von 5 Kerzen, 
ersuchen die Beterinnen beim Schutzpatron nur das Beste für dich  




Jetzt, nach einem kurzen Nachtessen, einem ausgiebigen Bier geniesse ich die angenehme Kühle in meinem Zimmer, die ich nur noch für ein Bier an der Hotelbar verlassen werde, um mich danach meinen Träumen zu widmen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

26.02.2014 Die Reise beginnt

Die grosse Reise beginnt.  Nach gefühlten 50 Mal Kontrolle ob der Reisepass wirklich noch 6 Monate Gültigkeit hat und dem wachsenden Gefühl, dass ich etwas vergessen habe treffe ich am Flughafen ein. Wie immer funktioniert das elektronische Check In nicht und ich darf meine Platzwünsche am Schalter durchgeben. Auch wie immer nützte auch das nicht und ich verbrachte nach einem hektischen Zwischenstopp meine 11 stündige Reise nach Seoul eingeklemmt zischen einer Koreanierin die 10stund 50 Minuten von den 11 Stunden mit der Wolldecke über dem Kopf geschlafen hat und einem zu gesprächigen Professor aus Seoul, der in Deutschland studiert und einige Jahre bei Bosch in Stuttgart gearbeitet hat. Diesen Menschen konnte ich nur zum schweigen bringen wenn ich mich schlafend stellte. So verging die Zeit im Flugzeug leider nicht wie im Flug.  Links die schlafende Mumie, ich in der Mitte mit der Vortäuschung eines Tiefschlafes und rechts ein mitteilsamer Professor der nur darauf wartete, dass ich meine Augen einen Spalt weit öffnete, um mir die nächste Vorlesung über industrielle Ethik zu geben. Sein Lieblingsthema, dass er nur verliess, um mir das Koreanische Menue mit Fleisch, (dem ich den Namen Fett geben würde) Zwiebeln, Reis und Seetang, bis ins letzte Detail zu erklären.

Jetzt warte ich, mehr oder weniger „gerädert“  meine 6 Stunden im Flughafen „Incheon“ in Seoul bis zum Weiterflug nach CEBU.

Samstag, 8. Februar 2014

Chennai Indien 04.-06.02.2014



Als kleiner Vorgeschmack an die tropischen Temperaturen reiste ich für die Firma am 03.02. nach Chennai Indien und war nach einer strengen aber interessanten Zeit am 06.02.14 bereits wieder in der kalten Schweiz