Samstag, 3. März 2018

03.03.2018 Bungalow Nr. 23


Nach einem ersten fiebrigen Gefühl gestern Abend, liess ich das Nachtessen zugunsten des Bettes aus. Mein Gefühl täuschte mich nicht und noch vor Mitternacht war ich am ganzen Körper am Schlottern.  Ohne Klima-Anlage, die wahrscheinlich auch der Übeltäter zu Beginn der Ferien war, und auch ohne Ventilator schwitzte, schlotterte und hustete ich die ganze Nacht hindurch.
Sehr früh sagte ich das tauchen für den heutigen Tag ab, wartete noch bin zehn Uhr, um mich schwachen Fusses Richtung Arzt zu begeben.
Was ich vorfand war eine sympathische Ärztin in einer kleinen Praxis am Ende des Dorfes, die sich ohne grosse Wartezeiten das Sache annahm und schon Bald eine Bronchitis feststellte.
Mit Antibiotika und einem Inhalier Gerät verliess ich schon dreissig Minuten später die Praxis um mich in meinem Bungalow pflegen zu können.
So sind aus Unterwasser-Bilder halt Bilder rund um mein Bett entstanden.









Sogar noch zu müde und auch zu faul einen anständigen Blog zu schreiben, Werde ich versuchen, nach einem ausgiebigen duschen, mich noch mit Früchten zu versorgen um meinen Vitaminhaushalt ebenfalls auf Vordermann zu bringen. So sollte eigentlich den weiteren Taucherlebnissen nichts mehr im Weg stehen.

Freitag, 2. März 2018

02.03.2018 Dugon Wall /Sabang Wrecks


Wie abgemacht, trafen wir uns Gestern Abend noch vor 18.00 Uhr am Strand um uns einen Fisch vom Tagesfang zu ergattern. Mein Schweizer Kollege und ich haben uns dann für einen viel zu grossen Tuna entschieden, Was einen weiteren Einkauf auf dem Markt erübrigte. So ging es direkt zu einem Strand-Restaurant, dass das Kilo für lediglich 3$ grillierte. Wir bestellten noch unsere Zulagen und genossen die Zubereitungszeit mit Sonnenuntergang und einem Bier. Wie schon vermutet waren die Portionen so berechnet, dass auch der eigentlich vorgesehene dritte noch übersatt geworden wäre. In der Hoffnung, dass die Küche für den restlichen doch so köstlichen Fisch noch eine Verwendung fand, bezahlten wir und verabschiedeten uns auf die Suche nach einem Restaurant mit einer echten Espresso Maschine, die wir dann schlussendlich auch gefunden haben. Was jedoch aus dieser Maschine kam hatte wenig mit einem Espresso zu tun, konnte jedoch die Entzugserscheinungen ein Bisschen lindern. Auch der darauffolgende Whisky tat sein Bestes für die Verdauung.














Da der einzige Schweizer in diesem Resort, jetzt wo sich sein Luftverbrauch beim tauchen stark verbesserte, sein weiterreise antrat, durfte ich die beiden Heutigen Tauchgänge mit einem Koreaner und einem Philippiner geniessen. Jedenfalls die ersten 35 Minuten, bis ihnen die Luft ausging und ich meinen Tauchgang alleine durch das Riff fortführte, um mich nach einer Stunde vom Boot wieder aufnehmen zu lassen. Ebenfalls der zweite Tauchgang des Tages beendete ich alleine was mittlerweile auch vom Dive-Guide „bunny.rafael“ schon akzeptiert wird.





 Weitwinkel Objektiv
 Gleiches Bild mit MakroLinse
von DiveGuide Bunny.Rafael









Einmal zurück vom Tauchen, folgte das bereits gut eingespielte Ritual mit Fotos Hochladen, etwas gegen den Hunger zu unternehmen, den schattigen Balkon zu geniessen und sich einer ausgiebigen Siesta hinzugeben.
Erst nach Einbruch der Dunkelheit begann ich mit dem Blog schreiben, was mit Sicherheit heute zu einem verspäteten Nachtessen in irgendeinem Strand-Restaurant führen wird.

Donnerstag, 1. März 2018

01.03.2018 Canyon / Sabang Point

Nach der Gestrigen Riesen Pizza konnte ich am Abend gut ohne grosse Mahlzeit leben. Nach einem Apero und einem Game „Pool“ machte ich noch eine Runde im Dorf, verpflegte mich an einer Straßen Küche mit einem Teller Nudeln bevor ich mich wieder meinen Träumen hingab.
Der neue Tauchtag begann, bis auf die Riesen Kamera Ausrüstung eines Koreaners, nicht ungewöhnlich. Es wurde noch einmal versucht in den Cnnyons, die Strömung zu finden, was 
sich jedoch auch heute als mässig schwache Strömung entpuppte. Dafür durften wir dem Chaos einer koreanischen Tauchgruppe zusehen, was immer wieder amüsant ist. 
Nach dem Freiwasser-Aufstieg, der Rückfahrt und dem obligaten Kaffee machten wir uns schon bald wieder auf den Weg zum zweiten Tauchgang des Tages. Sabang Point, einer meiner Lieblingsplätze, präsentierte sich heute bei etwas besserer Sicht und vor allem bei Sonnenschein. Das gemütliche tauchen, bei einer Tiefe von bis zu zwanzig Meter, um all die verschiedenen Riff-Blöcke mit Unmengen von Hartkorallen, Weichkorallen und Fadensterne, wird schon fast zur Sucht.


Ich weiss nicht wie die Koreaner es schaffen,
immer wieder alle Taucher an die
Oberfläche zu bringen. :-)

















Wieder zurück, geduscht und die Kamera unter der laufenden Klimaanlage zum Trocknen gelegt, machte ich mich auf, ins Restaurant, um die verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen.
Da wir heute noch einmal versuchen werden selbst gekauften Fisch in einem Restaurant am Strand grillieren zu lassen, (es wird sich noch ein junger Engländer zu uns zwei Schweizer hinzugesellen) musste ich mein nachmittägliches Ritual umstellen, die Siesta massiv verkürzen, um Rechtzeitig mit dem Blog zu beginnen.