Samstag, 4. Februar 2023

03.02.2023 Shark Point / Kho Bida Noi / Maya Beach

Voller Elan durfte ich bereits um sechs Uhr aus dem Bett hüpfen um mich für  einen neuen Tauchtag mit drei Tauchgängen vorzubereiten. Mein Transport funktionierte jedoch erst nach mehreren Whats App Nachrichten.

Ich wurde mit 20 minutiger Verspätung doch noch von einem Van, der bereits voller Schweden war abgeholt und traf Rechtzeitig in der Basis, zum Weitertransport über den ca. 800 m Langen Pier von Chalong zum Schiff, ein.

In der Mitte der Strecke nach Pipi Island hielten wir beim Stark Point für unseren ersten Tauchgang. Schon der Name sollte eigentlich sein Versprechen, dass man Haie sieht, halten. Meistens ist es jedoch nicht so. Heute hatten wir aber das unbeschreibliche Glück einen schlafenden, wie auch einen schwimmenden Leoparden Hai zu bestaunen.








Auf der Weiterfahrt durften wir uns mit super scharfen Thaifood verpflegen. Die Lippen fühlten sich danach an wie nach einer Botox Behandlung. Jedenfalls kann ich mir das so vorstellen.

Der zweite und dritte Tauchgang absolvierten wir an der Felseninsel Kho Bida Noi und vor der Maya Beach, wo es auch immer wieder Schwarzspitzhaie zu bestaunen gibt. Dies sind jedoch so scheu, dass die Distanz zu ihnen ein Fotografieren nicht zuliess.









Der Rückweg von fast drei Stunden verflog, mit viel Wasser, Früchten und dem aussortieren der Fotos, wie im Flug. Wir konnten noch auf dem Schiff den Sonnenuntergang geniessen, bevor wir bei stockdunkler Nacht am Pier wieder anlegten.






Erst nach neun Uhr abends ich ich wieder in meinem Zimmer angekommen, sorgte noch mit einem Teller Spagetti für meinen „Gewichtserhalt“, begoss diesen noch mit einem Bier und fiel todmüde ins Bett.

Freitag, 3. Februar 2023

02.02.2023 Tempelrunde Phuket

Nach über zehn Tauchgängen in den letzten Tagen einmal eine Pause einzulegen war sicher ein guter Entscheid. Mein Körper dankte es mir, dass ich Ihn bis zehn Uhr ausschlafen liess. Ein Frühstück im Hauseigenen Restaurant bereiteten auch alle meine müden Geister für eine Tempelrunde vor. Mit einer neuen APP, mit der in Thailand a là Uber Fahrer gebucht werden können versuchte ich mich das erste Mal. Es klappte auf Anhieb und ich konnte mich in einem klimatisierten Van den ganzen Tag, resp. Was davon noch blieb, herumchauffieren lassen.

Zuerst ging es nach Ravai, eine Destination die ich mir schon im Internet als ein mögliches Ziel angeschaut habe. Leider musste ich auch hier feststellen, dass die COVID Zeit, insbesondere bezüglich der Sauberkeit, nicht spurlos vorbei gegangen ist. Einzig in den Restaurants und Hotelbereiche wird darauf geachtet, dass kein Müll herumliegt, nicht aber auf den Strassen und Gassen. Sackweise liegt der Müll zu Abholung (nur weis niemand wann) in den Strassen herum.

So begab ich mich in ein Strandrestaurant und durfte ein weiteres Fried Rice in der kühlenden Meeresbrise geniessen.






Weiter lies ich mich von meinem Fahrer zum höchsten Punkt mit dem „Big Burda“ chauffieren. 

Diesen habe ich vor Jahren, noch im Rohbau besucht und meinte eigentlich, dass ich nun ein fertiges Werk betrachten kann.

Da jedoch in der Coronazeit auch die Touristen fern blieben, fehlte wahrscheinlich das Geld und es wird immer noch fleissig an diesem Budda rumgebastelt, obschon die Mönche mit ihren sonoren Gebete bereits voll im Gang waren.











Auf dem Abstieg machte ich eine kurzen halt bei den Elefanten, wobei ich den von allen Seiten angepriesene Ausritt ablehnte und lediglich einem jungen Elefant ein paar Bananen verfütterte.






Weiter ging die Fahrt in den What Chalong wo ich bereits zu spät war. Auch die Mönche habe einmal Feierabend, man durfte jedoch immer noch seine „Spenden“ hinterlegen und so Budda will, auf ein erfülltes Leben hoffen.







Zurück in meinem Zimmer, duschte ich Staub, Sand und Schweiss wieder ab. Die Erinnerungen und die Bilder im Kopf werden jedoch bleiben.


Genug von dem scharfen Thai Food, bestellte ich mir in einem Restaurant an der Strasse ein Fish and Chips und genoss mit einem Drink in der Hand den hektischen Touristen Rummel. 




Donnerstag, 2. Februar 2023

01.02.2023 Racha Noi / Racha Yai

In der Hoffnung an der Nordspitze von Rache Noi wieder einmal Mantas zu sehen, begann ich mit meiner Tour heute mit Transfer zum Boot und fast drei Stunden Bootsfahrt. Die Zeit gut genutzt mit Rührei und undefinierbarem Toastbrot, machten wir uns für den ersten Tauchgang fertig. 

Schon wieder wurde ich einer neuen Gruppe eingeteilt, die nichts Gutes erahnen liess. Wir hatten ein 200 Kg Mann in unserer Gruppe, der bereits mehr Blei an den Füssen montierte, resp. montieren liess als ich im Gesamte brauche. Ich organisierte bereits an der Oberfläche ein schwedischer Master Diver als meinen Buddy,



Die Ahnung, dass dieser Fleischmocken keine 20 Minuten mit einer 10 Liter Flasche auskommt, bewahrheitete sich leider auch. Der Schwede und ich verabschiedeten uns gemeinsam von dieser Gruppe um alleine die Riffe von Racha Noi zu betauchen.

Für den zweiten und dritten Tauchgang dieses Tages weigerte ich mich schlicht, mit diesem Fleischberg von Taucher in der gleichen Gruppe zu tauchen und so hängten sich der Schwede und ich einfach mit genügendem Abstand einer deutschen Gruppe an, wo die Luft auch reichlich für eine Stunde Tauchzeit reichte.

Die Mantas zeigten sich heute nicht. Auch das Riff zeigte sich eher von einer schlechten Seite. Mir wurde im Nachhinein erklärt, dass durch die Position und Ausrichtung der Insel, in letzter Zeit viele Stürme durch diese Gegend fegten. Leider habe ich jedoch den Verdacht, dass nicht die „vielen Stürme“ sondern die vielen Taucher der Grund der abgeschlagenen Korallen auf dem, für mich doch einzigartigen Felsen sind.














Auf dem Rückweg hatte ich genügend Zeit mein Material im Schiffsrumpf zu verstauen. Da ich mir vorgenommen habe, mir am nächsten Tag eine Tauchpause zu genehmigen wollte ich nicht, dass mein Tauchmaterial all den Tauchchaoten zur freien Verfügung stand.






Erst weit nach dem eindunklen, das Nachtleben war auf allen Strassen schon voll im Gange, kam ich in meinem Guesthouse an. "retablierte" mich persönlich, suchte wie die anderen tausenden Touristen ebenfalls ein Seefood - Restaurant und genoss von Kokos-Suppe über Shrimps-Cocktail bis zu scharf gebratenen Schweinefleische ausgiebig die Thailändische Küche.