Montag, 25. Februar 2013

25.02.2013 Reise nach Olongapo


Einen Weckdienst, der seinen Namen verdient. Zuerst klopfen an der Türe, (30Min vor der abgemachten Zeit), dann automatisches Tel. (15 Min vor der Zeit ), noch einmal klopfen an der Türe (5 Min vor der Zeit) und Schlussendlich noch ein Tel von der Rezeption. (Dieses genau auf die Zeit) Wer da nicht Wach wird ist schon lange gestorben. 


Blick aus dem Zimmer 

Während des ganzen Weckens, konnte ich mit den Unterbrüchen duschen, packen und mich für eine Reise ins unbekannte vorbereiten. Ohne Morgenessen startete ich um neun Uhr vom Hotel mittels Taxi in den Stadtteil PASAY, Nach einer Irrfahrt, immer wieder den Staus ausweichend, Vielleicht waren es auch Umwege um den Preis in die Höhe zu schrauben, traf ich nach gut einer halben Stunde im Busbahnhof der Victory Liner an und fand nach kurzem Suchen auch gleich den Schalter für mein Billett nach Olonpago. 



Keine 15 Minuten später sass ich bereits in einem Bus, der den Namen das letzte Mal von 20 Jahren verdiente mit all den „Schlitzaugen zusammen“ und wartete auf die Abfahrt. Weitere 30 Minuten später, mein Hintern schwitzte schon auf dem Platikpolster, ging es dann ab in den Stau. Nach gut einer Stunde erreichten wir das erste Mal die luxuriöse Geschwindigkeit von 40Kmh. und mein Hintern brennte bereits. Meine vorgängig gemachte Abschätzung von ca. 350 km Fahrt liess nicht unbedingt Freude aufkommen. Der erste halt nach 2 Stunden diente lediglich um noch mehr Passagiere aufzunehmen und erst nach über drei Stunden fahrt durch die Prärie, ich wusste schon nicht mehr wie ich sitzen sollte und rutschte alle 20 Sekunden von einer A-Backe auf die andere (hatte leider nur zwei), fand der Fahrer eine Erbarmen und machte eine kurze Pause an einem Busbahnhof, wo die Firma gleich selber Ihre „Fressstände“ aufgestellt hatte. Da ich keine Ahnung hatte wann es wieder weiter geht, mein Gepäck jedoch in diesem Bus war, konnte ich den auch nicht aus den Augen verlieren. So trippelte ich einfach rauchend vor dem Bus hin und her bis es wieder weiter ging. 




Nach über viereinhalb Stunden erreichten wir endlich Olongapo und ich musste mich, all den freundlichen, Hand aufhaltenden und Koffer tragen wollenden Philipinos wehrend, nach der Weiterfahrt durchfragen. Meine Zielsetzung, alles mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu machen war vielleicht nicht die beste Idee, mit Sicherheit aber eine spannende. Ich fand, gegenüber dem vorhergehenden, einen recht luxuriösen Bus, der mich für 50Peso die letzten 10 Km mit, bis nach Barrio Barretta nahm. Von dort erreichte ich mein Ziel mit einer Töff-Rischka in halb liegender Position, da mein Gepäck den ganzen Platz brauchte auch wieder für 50Peso. 



Endlich angekommen, freute ich mich auf eine Dusche und ein kaltes Bier. Das Ziel habe ich nicht ganz erreicht, da das Zimmer noch nicht fertig war und ich das Bier für eine weitere Stunde warten vorziehen musste. In dieser Zeit gönnte ich mir dann halt noch ein Fried Rice und verbrachte anschliessend den Rest des Nachmittags schlafend in meinem neuen Daheim, erwachte erst nach 20 Uhr um machte mich sogleich ans Blog Scheiben und an das hochladen der Fotos.

Nach der Anmeldung für das tauchen vom morgigen Tag und einem Bier in der Hotelbar war ich schon wieder Reif für ein paar stunden Schlaf mit der Vorfreude, dass jetzt endlich das tauchen losgehen kann.

Sonntag, 24. Februar 2013

24.02.2013 Manila

Immer noch fällt mit das einschlafen schwer. Da haben auch drei Thai Whiskys als Schlummertrunk noch nichts bewirkt. Ohne Gnade weckte mich die Reception um viertel nach acht Uhr und meine Weiterreise begann. Morgenessen, packen, frühstücken, (wenn man das bei einer Nudelsuppe mir Fischbällchen sagen kann) und ab ins Taxi Richtung Flughafen. Da es am Sonntag morgen sogar in Bangkok weniger Verkehr hatt, brach der Taxifahrer sämtliche Rekorde und ich " flog" mit über der doppelten Geschwindigkeit, die auf der Autobahn erlaubt waren, Richtung Flughafen. Das Resultat war, dass ich länger Zeit hatte zu warten.
Nach einem ruhigen Flug (trotz eines Baby an Bord) suchte ich mein Hotel zusammen mit meinem Taxiifahrer. Zum Glück für Ihn und zum Leidwesen meiner Reisekassen fanden wir es erst beim dritten Anlauf resp liessen es die Einbahnstrassen zu, das Hotel zu erreichen. Eine Stadtbesichtigungn erübrigte sich, da es bereits am eindunkeln war.
So erlaubte ich mir eine ausgiebige Körperpflege und den Luxus neuer Wäsche, was seit Donnerstag nun endlich an der Zeit war.
Zusammen mit der Reception fand ich dann auch heraus wo ich am Morgen den Bus "Victory Liner" Richtung Olongapo nehmen muss. Wie erwartet, in einem komplett andren Stedtteil. Den Weckdienst auf acht Uhr bereits angemeldet suchte ich mir in der näheren Umgebung noch ein restaurant für das leibliche Wohl und für einen Absacker. Da seit dem Flug nach Bangkok meine Fussgelenke immer noch nicht sichtbar waren entschied ich mich rechtzeitig in das doch recht Luxoriose Hotel zurück zu gehen und mit hoch gelagerten Füssen mein neues Buch zu beginnen.

Samstag, 23. Februar 2013

23.02.2013 Bangkok II


Von einshlafen keine Spur, dafür aber an Morgen nicht aufwachen. Erst um elf Uhr kam ich wieder zu mir und verfluchte mich sogleich, da mir die Zeitverschiebung einmal mehr mein Programm zunichte machte. Ohne Frühstück und ohne Kaffee ging's los zum Schoppen. Meine, lediglich 2.5 Kg Kleider, die ich von zu Hause mitgenommen habe, galt es nun zu ergänzen. Bei brütender Hitze schleppte ich mich durch die Sukumvit. All die Marktstände mit all den billigen Shirts liess ich links liegen und besuchte das neue Einkauszenter "Terminal". (Dieses konnte ich die letzten Jahre lediglich als Baustelle fotografieren.) Jedes Stockwerk ist ein Gate, benannt nach einer Weltstadt. Es gibt nichts, was man nicht finden kann, ausser vielleicht Fondue oder Racelette.








Jedenfalls konnte ich mich mit allem was ich noch an Kleider brauchte eindecken. Glücklicherweise haben auch die Thais im Februar Ausverkauf und so konnte ich Markenware fast zu den Strassenpreisen auf dem Markt einkaufen. Die Grösse der Kleider, die man als Westler jedoch braucht, darf man nicht zu ernst nehmen. Für ein Hemd von "Camel actve" musste ich doch glatt drei mal in die Umkleidekabine steigen bis ich das richtige Mass in XXXL fand!
Die Kleidergrösse hielt mich jedoch nicht davon ab, an der nächsten Strassenküche mein Frühstück nachzuholen, bevor ich, durch den Markt schlendernd und mit Sky Train fahrend, Richtung MBK zu den Elektronikmärkten ging. Ob all den schönen Sachen, die nur einen Bruchteil gegenüber Europa kosten, braucht es jedesmal eine Überwindung nichts zu kaufen. Anderseits habe ich mit meinem Kleidereinkauf die Gewichtsgrenze meines Reisegepäcks schon genug strapaziert.
Bereits  war die Zeit wieder um und ich befand mich bei meinem Tailer zur ersten Anprobe, bevor ich mich im Hotel frisch machte. Das heisst Duschen, und wieder in die alten Kleider steigen.
Das Nachtleben musste ich meinem weiteren Reiseprogramm anpassen, nicht aber ein ausgiebiges Nachtessen in meinem Lieblingsrestaurant in einem Hinterhof an der Sukumvit in der Region von Soi 10.

Freitag, 22. Februar 2013

22.02.2013 Bangkok


Nach der Landung, der Zollkontrolle und der Gepäckausgabe war es mit der Zeitverschiebung von 6 Stunden schon bald Mittag. Die Strassen in wie immer vollgestopft, brauchte ich einige Zeit länger als sonst durch die Staus zum Hotel zu gelangen. Das Tagesziel vor Augen und Schlaf in den Augen überwand ich mich, nicht gleich aufs Bett zu fallen und den verlorenen Schlaf nachzuholen, sondern mich in die Hitze von 36 Grad. Stürzen, meinem Schneider die neuen (wieder grösseren) Masse zu geben und dann meine im Flieger erstellte Einkaufsliste abzuarbeiten.  Einen drei stündigen Mittagsschlaf gönnte ich mir dann aber doch noch, bevor ich mich auf die Gourmettemplen am Strassenrand stürzte um dann gesättigt durch den Nachtmarkt an der Sukumvit zu schlendern, der ab Mitternacht in   eine Barmeile verwandelt wird. Nach einem Schlummertrunk musste ich jedoch den Jetlag aufholen und bin noch vor zwei Uhr (20 Uhr MEZ) ins Bett.

Donnerstag, 21. Februar 2013

21.02.2013 meine Reise beginnt.


Die Reise beginnt. Bei Minus Temperaturen, einer Bise die durch alles dringt und ein paar Schneeflocken die um die frisch geschorene Glatze herumtreiben, stand ich schon vor 06.00 Uhr in den völlig falschen Kleider am Bahnhof.
Über Ins, Kerzers, Bern, Zürich, Singapur, und Bangkok steigerte ich mir in den Städten und auch wesentlich in den Temparaturen. Bereits im Flieger meinte ich die Jacke auszuziehen, was bei der "Spinnerklimatisierung" jedoch keine gute Idee war. So musste ich den Start und die erste Mahlzeit frierend zu mir nehmen.
Ansonsten war auch dieser Flug langweilig, ermüdend und da Hintern schmerzt auch in so einem Riesevogel wie die A380.
Endlich in Singapur suchte ich nach über 12h verständlicherweise die Smokingaera. Die ich in einem wunderschönen Tropengarten wiederfinden versuchte. Die Temp. weit über 20 Grad, ein schwüles Lüftchen und die Luftfeuchtigkeit trieb mir die Schweissperlen auf meine frisch geschonrene Glatze, stand ich mitten in der Nacht in den völlig falschen Kleider und rauchte.
Leider war dir Transferzeit zu kurz um der wunderschönen Stadt schnell eine Besuch abzustatten.  Nach Drei Stunden, die ich mit rauchen, lesen und Nudelsuppe verbracht habe. Ging's auf die nächste Etape Richtung Bangkok.

Mittwoch, 13. Februar 2013

Neuste Nachrichten über Subic

SUBIC BAY / ZAMBALES / PHILIPPINEN

Die USA zeigen mehr und mehr Präsenz in den Philippinen. Ein US Unterseeboot besucht die Philippinen.
Manchmal endet so ein Besuch auch in einer Katastrophe, wie man mit dem auf das Tubbahata Riffe gelaufe Minensuchboot deutlich sehen kann.
S Cheyenne Angriffsunterseeboot wird am Freitag hier von einem Schlepper zum Anleger im Subic Bay Freeport in der Provinz Zambales geschleppt. Das atomangetriebene U-Boot wird einige Tage im Hafen bleiben um Vorräte und Nachschub an Bord zu nehmen und der Mannschaft eine Möglichkeit zu einem Diensturlaub zu geben.




Quelle: http://www.philippinen-nachrichten.info/?tag=subic-bay-freeport

Mittwoch, 6. Februar 2013

Olongapo am Fusse des Pinatubo

Olongapo

Einer berühmten Legende nach gab es im Gebiet der heutigen Stadt Olongapo einst eine Gruppe sich bekriegender Stämme. Einem weisen, alten Mann, der die Gefahren der Uneinigkeit erkannte, gelang es mit viel Aufwand, die sich bekriegenden Stämme zu vereinen. Er hatte jedoch Gegner, welche seine Idee aufs Bitterste widerriefen und eines Tages verschwand der Mann spurlos.

Nach einer langen Suche wurde der Körper des alten Mannes gefunden, allerdings ohne Kopf. Die Stammesangehörigen stellten Suchtrupps auf, um den abgetrennten Kopf des Mannes zu finden. (Es soll auch überliefert worden sein, dass für die Einwohner Sambals die Enthauptung die einzig zulässige Art der Exekution war. Bei den Sambal war es üblich, diejenigen zu töten, welche das Leben eines anderen Menschen genommen haben; außer wenn es durch Enthauptung geschah.) Diese Anstrengungen erwiesen sich jedoch als nutzlos, und die Suche wurde schließlich abgebrochen. Ein Junge wollte jedoch nicht aufhören zu suchen, bis er den Kopf des Ältesten gefunden habe. Er suchte wochenlang und eines Tages fand er den Kopf des Ältesten auf einemBambusstab steckend. Als er den Kopf sah, rannte der Junge „Olo nin apo! Olo nin apo!“ schreiend (was so viel wie „Kopf des Ältesten“ auf Sambal bedeutet; nach Tagalog übersetzt als „ulo ng apo“) zu seinen Leuten zurück. Er rannte hysterisch von Dorf zu Dorf.

Auf diese Weise hat Olongapo seinen Namen bekommen. Von diesem Tag an war der Kopf des alten Mannes ein Zeichen der Verbundenheit der Leute in der Stad

Quelle: Wikipedia

Subic Bay

Subic Bay ist seit vielen Jahrhunderten als ein tiefer, sicherer Hafen anerkannt worden. Die Spanier waren im 17.Jh die ersten die das Potential von Subic Bay als Hafen und zur Verteidigung gegen die Philippinen realisierten.

Erst im Jahre 1898 verlor Spanien den Hafen an die USA, die Ihn als US-Marine-Stützpunkt, Reparatur-und Versorgungsstation betreiben. Die Subic Bay war bis 1932 nur vom Meer aus zugänglich. Lediglich eine Zick-Zack-Straße durch die Berge verbindete Subic Bay und Olongapo mit dem Rest der Philippinen.

In 1941 wurde die Subic Bay von den japanischen Streitkräften bombardiert und von ihnen auch für die nächsten vier Jahre gehalten, bis die USA im Jahr 1945 die Philippinen einnahmen Die Steuerung der Marinebasis kehrte somit wieder in die USA.

Während der beiden Invasionen sowohl der japanischen, als auch der von den USA, gab eine Reihe von Marineschiffen die entweder bombardiert oder versenkt wurden. Dieser Unterwasser - Friedhof von Wracks ist heute eine Attraktion für Taucher aus aller Welt geworden.

Auch nach der Unabhängigkeit der Philippinen behielten die US-Marine die Kontrolle über Subic Bay gemäss einer Vereinbarung zwischen den beiden Ländern aus dem Jahre 1899 wo eine kostenlose Nutzung der Anlage für 99 Jahre unterzeichnet wurde, was die Subic Bay zu einem strategischen Standort für die USA zur Aufrechterhaltung einer starken Präsenz in Asien, und vor allem während des Vietnamkrieges machte.

Im Jahr 1991 wurden Olongapo und Subic Bay durch den Vulkanausbruch des Pinatubo mit fast einem halben Meter Asche zugedeckt. Dieser Umstand und die Ablehnung einer Verlängerung des Nutzungsvertrages durch den philippinischen Senat führte zum Rückzug der US-Marine aus dieser Region und zur Erstellung des Subic Freeportes und zum Aufbau des Tourismus.

Quelle: http://www.wildorchidsubic.com/