Der Wellengang war heute recht stark, sodass das Einsteigen ins Boot einige akrobatische Verrenkungen von mir abverlangte. Die Bootsfahrt dauerte nicht länger als zehn Minuten, dann machten wir uns bereit, ins Wasser zu springen. Im gleichen Team wie gestern erkundeten wir die Unterwasserlandschaft. Carlos, unser Guide, hat die unglaubliche Fähigkeit, auch die noch so kleinen Fische und gevierter zu finden. Leider waren diese mit meiner GoPro, die nicht makrofähig ist, nicht festzuhalten. Viele Tiere waren für mich neu und sehr interessant.
Ebenfalls als Privileg erachte ich nach meinen Erfahrungen in vorhergehenden Tauchurlauben den Umstand, dass von uns dreien keiner einen hohen Luftverbrauch aufweist und wir somit immer die maximale Zeit von einer Stunde ausnutzen können.
Die zwei Stunden im Wasser mit einer ausgiebigen Oberflächenpause, die dem Körper gut tat, waren schnell vorbei und es ging zurück zur Basis. Der Wellengang hatte sich noch verstärkt, sodass ein Ausstieg über die dafür vorgesehene „Hühnerleiter“ nicht möglich war. Wir mussten über die Ausstiegsleiter in der Mitte des Bootes, die normalerweise nur für den Ausstieg nach dem Tauchen gedacht ist, das Boot verlassen und an Land schwimmen. Das Resultat war, dass auch die trockenen Kleider nun ihr Bad abbekommen hatten und ich pitschnass auf mein Motorrad steigen musste, um mich zuerst einmal im Hotel abzutrocknen und frische Kleidung anzuziehen. Erst danach konnte ich mich einem Mittagessen bestehend aus einer fettigen Wurst, Reis und einem Spiegelei widmen.
Den Nachmittag und Abend verbrachte ich mit Entspannen und einer Spritztour mit dem Motorrad in die nahegelegene Stadt Dumaguete. Dort gönnte ich mir an der Strandpromenade eine Carbonara, bevor ich nach einem Verdauungsspaziergang durch die Massage- und Food-Zone am Meer wieder auf den Heimweg machte. Einen Zwischenstopp bei der inzwischen bekannten Bar legte ich noch ein, bevor ich ins Hotel zurückging.












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