Dienstag, 17. Februar 2026

16.02.2026, Negros Relax


Ich habe so lange geschlafen, bis ich das Liegen auf dieser harten Matratze nicht mehr aushielt.
Noch vor einer weckenden Dusche begab ich mich zum Frühstück. Hier wurde wieder Toastbrot serviert, und ich genoss zwei Tassen Instant-Kaffee dazu. Das ist der einzige trinkbare Kaffee, den man sich mit Milchpulver schön färben kann und der einigermaßen geniessbar ist.

Nach einer ausgiebigen Dusche startete ich mein Unterfangen, nach einer für mich geeigneten Tauchbasis zu suchen. Mein erster Favorit direkt neben meinem Hotel erwies sich leider als Reinfall. Mehr als zwei herumlungernde Burschen in einem Innenhof mit drei, vier Basthäuschen war nicht zu sehen, was bei mir so gar kein Vertrauen aufkommen ließ.


Die zweite Basis entpuppte sich lediglich als Strandzugang der Tauchchule und die Basis unter spanischer Leitung befand sich dann auch über vier Kilometer entfernt. Auch die Tatsache, dass derzeit nur vom Strand aus getaucht werden kann, da sich das Boot angeblich für ein paar Tage in Reparatur befindet, erweckte keine guten Gefühle bei mir. So begab ich mich zur dritten Tauchbasis, die unter Schweizer Leitung steht und mir sehr wohl bekannt ist. Wie an all den vorhergehenden Stationen der vergangenen Jahre, in denen ich mit dieser Gesellschaft getaucht bin, befand sich auch diese Basis in einem Top-Zustand, sodass ich mich gleich für den morgigen Tag einschrieb.
Da sich die Basis 500 Meter von meinem Hotel entfernt befindet und das Einfinden am Morgen immer schon um 8 Uhr stattfindet, entschloss ich mich, für die nächsten zwei Wochen ein Motorbike zu mieten.

Nicht weit von meinem Hotel entfernt fand ich ein einfaches Modell, dessen Herkunft ich nicht kenne, das jedoch über einen Motor und auch Bremsen verfügt. Nach drei Runden Verhandlung waren wir uns schnell einig und ich fuhr für CHF 75 mit Bike und Helm für zwei Wochen davon. (Zum Vergleich: Vor zwei Jahren mieteten wir bei einer internationalen Gesellschaft ein Auto, das uns pro Tag bereits mehr kostete.)


Meine erste Fahrt führte mich kreuz und quer durch Dauin, bis ich mich an der Hauptstraße in einem Restaurant für einen kleinen Imbiss niederliess und dabei gratis eine Vorführung bekam, wie auf den Philippinen Stromkabel professionell verlegt werden.


Zurück im Hotel erlaubte ich mir eine ausgiebige Siesta, die erst kurz vor Einbruch der Dunkelheit endete. Der mehrmalige Versuch, meinen Blog weiterzuführen, scheiterte kläglich am nicht vorhandenen Internet, sodass ich mich gezwungen sah, mein Nachtessen (ein philippinisches Pansit vorzuziehen. Vor einer weiteren Schlafensrunde setzte ich mich mit einem Bier an den Strand und genoss das Nichtstun.




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