Samstag, 21. Februar 2026

20.02.2026 Insel Apo

Das Wetter hat sich inzwischen so weit beruhigt, dass wir heute in Richtung des Naturschutzgebiets der Insel Apo aufbrechen konnten. Die kleine Insel liegt zwischen Cebu und Negros. Auf der Insel leben nicht mehr als ca. 120 Personen, die weder Süsswasser noch Strom haben. Strom wird abends zwischen 18 und 22 Uhr von einem öffentlichen Generator zur Verfügung gestellt und dann wieder abgeschaltet. Rund um die Insel befindet sich jedoch ein weltweit bekanntes und wunderschönes Korallenriff, das sich wirklich sehen lassen kann. Ich durfte in einer kleinen Gruppe, die wieder aus den Holländern bestand, diese Mal jedoch mit einer jungen Schweizerin, die sich als Guide herausstellte, drei Tauchgänge machen.


Bereits beim ersten Tauchgang hatte sie massive Probleme mit den Ohren und konnte den Druckausgleich nicht durchführen. Nach einer Wartezeit von mehreren Minuten deutete ich ihr an, dass ich die Gruppe übernehmen würde und sie zurück zum Boot sollte. Sie bejahte dankbar, und ich zeigte den anderen, dass sie mir nun folgen sollten. So zogen wir dann zu viert durch das Riff. Bereits nach wenigen Minuten tauchte das Mädchen jedoch wieder auf. Sie hatte ihre Probleme angeblich gelöst, sodass ich die Gruppe wieder abgeben durfte und mein eigenes Ding durchziehen konnte.
Auch die Tauchgänge zwei und drei, nach jeweils einer Stunde Oberflächenpause, die wir infolge des schlechten Wetters in unseren nassen Tauchanzügen verbrachten, konnte ich an zwei weiteren Plätzen in diesem wunderschönen Riff mit Hart- und Weichkorallen aller Formen und Farben geniessen.











Die Heimreise durch die Wellen war dann auch nicht jedermanns Sache. Den einen wurden die trockenen Sachen ebenfalls von überschwappenden Wellen nass gespült, andere verbrachten die Zeit mit einer komischen Farbe im Gesicht im hinteren Teil des Bootes. Aus gutem Grund vermied ich während der ganzen Fahrt diesen Teil des Bootes.


Zurück in der Basis, das Material endlich verstaut, war der Tag bereits wieder vorbei und ich konnte vor dem Eindunkeln nur noch eine kleine Siesta auf meinem Balkon halten, bevor ich unter die Dusche ging und mit Stefan aus Luzern ins Zentrum von Dauin ging, um die erste Mahlzeit des Tages einzunehmen.


Gemeinsam mit Stefan genoss ich wieder einmal die philippinischen Nudeln mit dem obligatorischen Chicken und viel viel Sojasauce.
Noch ein, zwei Bier, und der Tag war gelaufen. Nach drei Tauchgängen fiel mir das Einschlafen sehr leicht.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen