Die Gruppe hatte sich in der Zwischenzeit um zwei weitere Holländer erweitert, sodass wir zu fünft ins Wasser sprangen. Für mich war dies die oberste Grenze, weshalb ich mich auf einer Tiefe von 20 Metern absetzte und gemütlich in noch knapper Sichtweite der Gruppe hinterher tauchte. Den Wellengang spürte man noch bis zu einer Tiefe von zehn Metern, was ruhiges Fotografieren fast unmöglich machte. Trotzdem konnte ich die beiden Tauchgänge geniessen und es sind mir doch noch einige schöne Motive vor die Linse gekommen.
Vor dem Ausstieg aus dem Boot bei der Basis verstaute ich meine trockenen Sachen sauber im wasserfesten Beutel. So konnte ich trotz Wellengang getrost vom Boot springen, mich anschliessend mit Süsswasser abduschen und trocken auf mein Motorrad steigen.
Den halben Nachmittag verbrachte ich dann wieder mit den Jungs an der Rezeption, um das stockende Internet bzw. das WLAN wieder so weit in Gang zu bringen, dass ich meine Fotos und meinen Blog wieder online stellen konnte.
Der Luzerner, den ich bereits am zweiten Tag kennengelernt hatte, bot mir während des Tauchens an, den Abend mit ein paar Freunden in dem höchstgelegenen Restaurant der Insel zu verbringen. So musste ich meine Siesta frappant verkürzen und stand um 16:00 Uhr bereit vor dem Hotel, wo sie mich abholten.
Nach einer langen, kurvenreichen Fahrt erreichten wir einen wunderschönen Aussichtspunkt mit Restaurant und sehr guter Küche. Wir verbrachten dort schöne Stunden mit Essen, Trinken und all den „Lügengeschichten“, die unter Tauchern in solchen Regionen ausgetauscht werden. Man sagt ja, dass unter Tauchern die Größe der Fische meist nicht mehr reicht und diese in der Größe des Augenabstandes beschrieben wird.
Froh, nicht mehr selbst fahren zu müssen, wurde ich noch vor Mitternacht in mein Hotel zurückgebracht, wo ich umgehend die „Horizontale“ einnahm.











Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen