Dienstag, 24. Februar 2026

23.02.2026 Visumsverlängerung



Bereits bei der Einreise stellte ich fest, dass auf dem Einreisestempel eine maximale Aufenthaltsdauer von 30 Tagen angegeben wurde. Ich machte mich in der Zwischenzeit schlau und so begab ich mich heute, an meinem tauchfreien Tag, schon vor 7 Uhr mit meinem Motorrad Richtung Dumaguete ins Immigrationoffice. Nach langer Suche fand ich auch den Eingang in einem angsteinflössenden, düsteren Gang, wo sich zu hinter diesem Office befand. Ich war bei weitem nicht der Erste und so musste ich mich nach dem Ausfüllen des Antragsformulars noch einmal eine halbe Stunde gedulden, bevor ich ins Office vorgelassen wurde. Auch dort, ich war die Nummer 13, durfte ich mich setzen und mich in Geduld üben. Der Überprüfungsakt war dann auch schnell erledigt und ich verliess das Gebäude 4600 Peso ärmer. Dafür versprachen Sie mir, mein Visum bis am Nachmittag um drei Uhr auszustellen und ab diesem Zeitpunkt sollte ich meinen Pass wieder zurückkriegen.

Die somit verbleibenden sechs Stunden wollte ich eigentlich in der Stadt verbringen. Ich ging an die See Promenade, leistete mir ein ausgiebiges Frühstück und schlenderte gemütlich durch die Gassen. Die schwühle Hitze in der Stadt hat mich jedoch so umgehauen, dass ich bereits vor dem Mittag mich wieder auf mein Motorrad setzte und die 20 Km bis zu meinem Hotel und dem doch massiv angenehmeren Balkon unter die Räder nahm.







Dies bedeutete jedoch, dass ich mich vor drei Uhr noch einmal auf den Plastiksattel setzte, um die 20 Km wieder in die Stadt zu fahren, wo das Warten auch seine Fortsetzung fand. Eine geschlagene Stunde wartete ich auf meinen Aufruf und musste dann noch feststellen, dass das Visum noch nicht erstellt war und ich auch auf dieses, das wieder durch viele Hände wanderte, warten musste. Endlich meinen Pass mit einem simplen Aufkleber wieder in der Hand verliess ich nach 90 Minuten diese Gebäude und musste mir erst einmal eine Cola Zero einflössen bevor ich mich wieder durch den Stau auf den Heimweg machte.

Die Erfahrungen, die ich in den letzten Tagen gemacht habe, machten mich auch ein bisschen mutiger. So betätigte nun auch ich die Hupe und fuhr wie die Einheimischen einfach quer über die Kreuzung, in der Hoffnung, dass alle anderen weniger Mut haben und abbremsten.

Verschwitzt aber Heil bin ich beim Eindunkeln wieder in meinem Hotel angekommen, genoss eine kühle Dusche, schrieb an meinem Blog, fluchte einmal mehr über das Internet, das auch über das Mobilnetz nicht funktionierte, da wir hier in der Gegend kein 3,4 oder 5G haben, sondern lediglich LTE und das auch noch sehr schwach.

Am Abend habe ich mich dann mit Stefan zu einem Aper verabredet, das schließlich in einem Nachessen in einem Fischrestaurant endete, wobei ich mir einen wunderbaren Sepia gefüllt mit Hackfleisch an einer Rotweinsauce gönnte.


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